Alexe Altenkirch
um 1906 / 1914 ansässig und tätig als Grafikerin bzw. Innenarchitektin / Möbeldesignerin in Köln
bekannte Arbeiten:
- Gestaltung einer Mappe „Gronauer Wald Bergisch Gladbach 1900-1906“ mit zehn Architekturzeichnungen von Ludwig Bopp
- Bibliotheksinterieur im „Haus der Frau“ auf der Werkbund-Ausstellung Köln 1914
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Dipl.-Ing. Ilse Bloch geb. Cats (?) (21.01.1896 Krefeld - 1944 Auschwitz)
verheiratet mit dem Architekten Richard Bloch, 1939 in die Niederlande geflohen, 1944 in Auschwitz ermordet
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Dipl.-Ing. Hedwig Bock
1927 ansässig in Bad Kreuznach, ledig, gemeinsame Wettbewerbsteilnahme mit Waltrude Enders
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Dipl.-Ing. Liselotte von Bonin, gesch. Liselotte von Gumberz, verh. von Mendelssohn (1904-1997)
Tochter eines akademisch ausgebildeten Architekten, Abitur 1924, Studium ab 1924 an der TH Berlin-Charlottenburg und 1925-1926 an der TH München, Diplom-Vorprüfung in München, längeres Praktikum im Büro von Emil Fahrenkamp in Düsseldorf, Hauptstudium an der TH Berlin-Charlottenburg bei Heinrich Tessenow, Diplom-Prüfung 1930, Heirat mit dem Architekten Wilhelm von Gumberz [auch: Wilhelm von Gumberz-Rhontal], gemeinsames Büro in Berlin, 1934 Berufung in den BDA, vor 1939 (?) Scheidung von Wilhelm von Gumberz und Aufgabe des gemeinsamen Büros, nach 1945 nicht mehr berufstätig
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Kath Both
Studium am Bauhaus, während des Studiums Mitarbeiterin im Büro Gebr. Luckhardt und Anker in Berlin
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Dipl.-Ing. Ella Briggs geb. Baumfeld (05.03.1880 Wien - 20.06.1977 Enfield (GB))
1901-1906 Besuch der Kunstgewerbeschule Wien, 1918-1920 trotz bereits erfolgreicher Berufstätigkeit nachgeholte Abitur-Prüfung und in der Folge Diplom-Prüfung an der TH München, 1920-1923 tätig in New York City und Philadelphia (USA), 1921 als erste Frau Mitglied im Österreichischen Ingenieur- und Architektenverein, 1924 Rückkehr nach Wien, 1927-1933 tätig in Berlin, Mitglied im BDA, 1933 Rückkehr nach Wien, im Herbst 1936 Emigration nach Großbritannien, ab 1937 selbstständig tätig in London, 1947 britische Staatsbürgerschaft, 1953 Übersiedlung nach Enfield
vgl. http://www.azw.at/www.architektenlexikon.at/de/65.htm
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Hedwig Brill geb. Gmelin († 1924)
1906/1907 Teilnahme am Sommer- und Ferienhaus-Wettbewerb der „Woche“ gemeinsam mit ihrem Mann Eduard Brill (Architekt, * 1877), ansässig in Stuttgart
(Eduard Brill arbeitete zu dieser Zeit im Büro von Theodor Fischer, er wurde 1910 Direktor des Pfälzischen Gewerbemuseums in Kaiserslautern und 1920 Direktor der Staatsschule für angewandte Kunst in Nürnberg. Beide hatten drei zwischen 1906 und 1911 geborene Kinder. Für berufliche Aktivitäten Hedwig Brills nach 1906 kenne ich bislang keine Belege.)
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Paula Marie Canthal
verheiratet mit ihrem Studienfreund Dirk Gascard (-Diepold), nach 1933 emigriert
gemeinsamer Wettbewerbsentwurf für den Neubau der Telefonfabrik H. Fuld & Co. AG 1929 (Ankauf)
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Dipl.-Ing. Charlotte, gen. Lotte Cohn (20.08.1893 Berlin - 07.04.1983 Tel Aviv)
1916 Diplom-Prüfung an der TH (Berlin-) Charlottenburg, 1917-1919 (?) beteiligt am Wiederaufbau in Ostpreußen (?), 1920/1921 tätig im Büro des Architekten Richard Michel (?), 1921 Auswanderung nach Palästina, zunächst tätig als Mitarbeiterin oder Sozia von Richard Kauffmann in Jerusalem, später selbstständig tätig in Tel Aviv
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Dipl.-Ing. Irma Compart geb. Wigdor (01.01.1896 Berlin - nach 07/1952 Berlin)
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Ilse Dernburg
vor 1914 ansässig in Berlin und tätig als Innenarchitektin, evt. verwandt mit dem Architekten Hermann Dernburg (1868-1935) bzw. mit dem Bankier und Politiker Bernhard Dernburg (1865-1937), evt. Cousine von Katia Mann geb. Pringsheim
bekannte Arbeiten:
- diverse Innenräume des Schnelldampfers „Imperator“ (sog. „Kaiserzimmer“)
- Gestaltung eines Teetisches bzw. Teezimmers → o.A. [Baptist.]: Aesthetische Teetische. - in: Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe) vom 02.03.1910, S. 2
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Dipl.-Ing. Edith Dinkelmann [vereinzelt irrtümlich: Elisabeth Dinkelmann], geb. Schulze (23.08.1896 - 1984)
1923 Diplom-Prüfung an der TH Braunschweig, 1925-1931 tätig bei der „Mitteldeutschen Heimstätte“ in Magdeburg, nach 1945 Stadtbaurätin in Dessau
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Dipl.-Ing. Waltrude Enders
1927 ansässig in Kassel, ledig, gemeinsame Wettbewerbsteilnahme mit Hedwig Bock
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Gertrud Engau - siehe unter: Weyrather-Engau
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Margarete Franke (* 1909)
Tochter des Architekten Josef Franke (1876-1944), seit 1932 tätig als Innenarchitektin und Werkkünstlerin in Gelsenkirchen
bekannte Arbeiten: Kirchenausstattungen, Farbverglasungen, Schriftgestaltungen
Margarete Franke schilderte mir zwischen 1996 und 2001 in einer Reihe von persönlichen Gesprächen wiederholt die Schwierigkeiten, die sie als weibliche Studentin einer Kunstgewerbeschule (und später als Auftragnehmerin kirchlicher Auftraggeber) hatte. Die Haltung der männlichen Studenten lässt sich ohne Übertreibung als feindselig beschreiben. Eine ähnliche Behandlung erfuhr sie an der Essener Folkwangschule durch Prof. Alfred Fischer, dessen persönliche Motivation dabei allerdings nicht eindeutig zu interpretieren ist.
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Helene, gen. Lene Freytag
um 1940 ansässig und tätig in Essen, bezeichnet als Architektin
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Dr.-Ing. Marie Frommer (1890 Warschau - 1976 New York City)
1916 Diplom-Prüfung an der TH (Berlin-) Charlottenburg, 1919 Promotion zur Dr.-Ing. an der TH Dresden (Dissertation „Flusslauf und Stadtentwicklung“), danach ansässig und tätig in Berlin, 1936 emigriert
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Grete Gehebe, geb. #
1928/1929 ansässig in Kassel, tätig als Innenarchitektin und Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB), anscheinend verheiratet mit dem Architekten Fritz Gehebe (Kassel)
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Ruth-Hildegard Geyer-Raack
um 1927/1931 tätig als Innenarchitektin bzw. Möbeldesignerin
- diverse Inneneinrichtungen für die Möbelausstellung 1927 der Möbelfabrik Gebr. Schürmann in Köln
- Möbelentwürfe für die Internationale Raumausstellung 1931 der Möbelfabrik Gebr. Schürmann in Köln
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Elsa Gidoni bzw. Elsa Gidoni-Mandelstamm, nach 1938 verh. Gluckman (12.03.1901 Riga - 19.04.1978 Washington D.C.)
Ausbildung an der Kunstakademie in St. Petersburg (Russland), Studium als Hospitantin (?) an der TH Berlin-Charlottenburg, ab 1929 tätig als Innenarchitektin in Berlin, 1933 Emigration nach Palästina, tätig in Tel Aviv, 1938 Übersiedlung nach New York City, angestellt bei verschiedenen Architekturbüros bzw. Firmen
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Hildegard Götzger
1927 ansässig und tätig in Würzburg, wahrscheinlich verheiratet mit dem Architekten Regierungsbaumeister Heinrich Götzger (1900-1983) (Zusammenarbeit durch gemeinsamen Wettbewerbsentwurf belegt)
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Elly Graf
um 1914 tätig in Stuttgart, bezeichnet als Architektin
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Ilse Günther
1927/1928 ansässig und tätig in München, ledig, genannt als „Mitarbeiter“ (sic!) an einem Wettbewerbsentwurf des Münchener Architekten Ernst von den Velden
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Luise gen. Lux Guyer (1894-1955)
erste freischaffende Architektin der Schweiz
bekannte Arbeiten: Gestaltung der „SAFFA“ Bern 1928
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Erika Habermann
1928 ansässig und tätig in Frankfurt (Main); gemeinsamer Wettbewerbsentwurf mit Cramer, Moser (Zürich) und Mart Stam (Dessau)
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Elisabeth Hagenacker (24.05.1896 Krefeld - 04.04.1975 Schönau)
Gartenarchitektin
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Prof. Herta Hammerbacher, Herta Conradine Ferdinande geb. Hammerbacher, gesch. Mattern, verh. Laux (02.12.1900 München - 1985)
Garten- und Landschaftsarchitektin
Gärtnerlehre in den Potsdamer Schlossgärten, 1924-1926 Besuch der Lehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in Berlin-Dahlem, Zusammenarbeit mit Karl Foerster (1874-1970) und Hermann Mattern (1902-1971), 1928 selbstständig tätig, Heirat mit Hermann Mattern, 1957 Außenanlagen der „Interbau“ in Berlin, 1962-1969 Professorin für Landschafts- und Gartengestaltung am Fachbereich Architektur der Technischen Hochschule Berlin, wissenschaftlich-künstlerischer (Teil-) Nachlass in der Plansammlung der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin
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Auguste, gen. Gusti Hecht (1903-1950)
1929 Wettbewerbsentwurf für eine Synagoge in Berlin (1. Preis)
Karen Peter über Gusti Hecht
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Lucy Hillebrand, verh. Otto, verh. Gerlach (1906-1997)
Meisterschülerin des Architekten Dominikus Böhm (1880-1955) in Offenbach bzw. Köln, 1927 jüngstes Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB), ab 1928 selbstständig tätig in Frankfurt (Main) und Hannover, ab 1932 im Atelier „Bau-Bild“ mit Otto Leven in Frankfurt (Main), nach 1945 in Göttingen, Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Architekten (BDA) und des Deutschen Werkbundes (DWB)
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Else Holzinger-Unger, geb. Unger
um 1913 tätig in Innsbruck und bezeichnet als „Kunstgewerblerin“, verheiratet mit dem Architekten Prof. Emil Holzinger
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Hertha Jeß (*1890) [Hertha Jess]
Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Berlin bei Arno Körnig, um 1929 tätig als Innenarchitektin in Berlin, Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB) und im Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker (BDG)
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Prof. Margarete Junge (1874-1966)
Kunstgewerblerin und Innenarchitektin, seit spätestens 1913 tätig in Dresden und Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB), bis um 1933 Professorin an der Kunstakademie Dresden
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Klara Kirmayr
1925/1926 Studium oder Lehrtätigkeit an der Kunstgewerbeschule Nürnberg, Wettbewerbsentwurf für einen Wohnraum (1. Preis)
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Prof. Gertrud Kleinhempel (1875-1948)
1898-1907 tätig in Dresden, ab 1907 Lehrerin an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule Bielefeld, seit 1907 Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB), 1921 mit dem Professoren-Titel ausgezeichnet
über Kleinhempel informiert u.a. eine internet-Seite des Historischen Museums Bielefeld:
http://www.historisches-museum-bielefeld.de/ausstell/ab21l_1.htm
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Lotte Klopsch-Schmidt
um 1913 tätig in Berlin-Charlottenburg und bezeichnet als „Kunstgewerblerin und Innenarchitektin“, Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB)
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Regierungsbaumeister[in] (a.D.) Elisabeth von Knobelsdorff, verh. von Tippelskirch (07.06.1877 Potsdam - 29.04.1959 Bassum)
Nachfahrin des Baumeisters Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff (1699-1753), 1911 Diplom-Prüfung an der Technischen Hochschule (Berlin-) Charlottenburg, 1914-1918 tätig bei der Militärbauverwaltung (zuletzt auch „im Felde“!), nach 1919 tätig als Regierungsbaumeister(in) im preußischen Staatsdienst, 1922 Heirat mit dem Diplomaten Kurt von Tippelskirch, 1923 nach geltendem Recht als verheiratete Frau aus dem Staatsdienst entlassen, selbstständig tätig in Berlin, 1927 Übersiedlung nach Boston (USA), jedoch um 1930 als Mitglied des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin (vorm. Architekten-Verein zu Berlin (AVB)) mit Postanschrift und Telefonnummer in Berlin verzeichnet, 1938 Rückkehr nach Deutschland, danach nicht mehr beruflich tätig
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Margarete Knüppelholz-Roeser, geb. Roeser (?) (*1886)
um 1914 und um 1929 tätig in Berlin, 1929 bezeichnet als „Architektin“ und „Werkkünstlerin“, vermutlich verheiratet mit dem Architekten und Maler Erich Knüppelholz (*1886)
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Gertrud Köhler
1929 ansässig in Berlin-Charlottenburg und tätig als Gewerbeoberlehrerin
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Frieda Lagus
um 1914 tätig in Wien
bekannte Arbeiten: Wettbewerbsentwurf zum „Haus der Frau“ für die Deutsche Werkbund-Ausstellung Köln 1914
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Adelheid Lesser (1884 - nach 1940)
tätig in Berlin, bezeichnet als „Malerin“ und „Architektin“, 1940 emigriert
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Gertrud Lincke / Gertrud Linke
1920 und 1923 tätig in Dresden, ledig, 1923 bezeichnet als Architektin
gewinnt 1920 einen dritten Preis für ihren Bebauungsplan eines Geländes in Dresden-Neustadt, 1923 einen 2. und einen 4. Preis in einem Wettbewerb für Bitburg (Eifel)
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Regierungsbaumeister[in] Dipl.-Ing. Hanna Löv [auch: Hanna Loew] (19.01.1901 - nach 1989)
1919-1923 Studium an der TH München, 1923-1927 tätig als Regierungsbaumeister[in] bei der Oberpostdirektion München (wohl als erste Regierungsbaumeisterin im Freistaat Bayern), anscheinend auch nach 1927 im Staatsdienst tätig und ansässig in München
bekannte Arbeiten: Wettbewerbsentwurf für eine Bebauung an der Bergmannstraße in München, 1927/1928 (Ankauf); Wettbewerbsentwurf Großsiedlung Walchenseeplatz in München, 1929 (?) (1. Preis)
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Gertrud Loimann
um 1929 tätig in München und bezeichnet als „Gartenarchitektin“
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Marie-Louise Martienssen [vereinzelt auch: Martiensen oder Martinsen] [Marie-Louise Martiensen, Marie-Louise Martinsen]
vor 1908 Schülerin an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf (Architekturklasse)
Eventuell handelt es sich um Marie-Louise Martienssen geb. Flichtenhöfer, verheiratet mit Prof. Dr. rer. nat. Oscar Martienssen (* 1874), ab 1914 wohnhaft in Kiel.
bekannte Arbeiten: Textilarbeiten zum Herrenzimmer-Interieur von Walter Gropius auf der Werkbund-Ausstellung Köln 1914 (?) (dort allerdings als „Frl. Martienssen, Berlin“ benannt)
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Ruth [Heinsius von] Mayenburg (01.07.1907 Serbitz (Böhmen) – 26.06.1993 Wien) [Ruth Mayenburg]
Architekturstudium an der Technischen Hochschule Dresden, Kommunistin und zwischen 1933 und 1945 aktive Antifaschistin, Nichte des Dresdener Architekten Georg Heinsius von Mayenburg (1870-1930)
Herrn Claudius Noack in Radebeul danke ich für den Hinweis auf die tatsächliche Verwandtschaft, die ich bis dato wegen der angedeuteten „österreichischen“ Herkunft Ruth von Mayenburgs in Zweifel gezogen hatte. Tatsächlich stammt die Familie [Heinsius] von Mayenburg wohl aus dem bis 1918 zu Österreich-Ungarn gehörenden Böhmen, das als Nachbarregion vielfältige wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen – auch architektonischer Art – nach Dresden, Sachsen und Deutschland besaß.
(Vgl. Bauten in Böhmen von Rudolf Bitzan, Adelbert Niemeyer, Thilo Schoder, Max Hans Kühne, Hermann Muthesius, Eisenlohr und Weigle, Otto Kuhlmann, Löwe und Wäntig, Ernst Rentsch, Heinrich Lauterbach, Otto Rudolf Salvisberg, Georg Hauberrisser, Otto Rehnig, Edwin Oppler, Grisebach und Dinklage, Oscar Mothes...)
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Anna Metzendorf geb. ?
„Nach dem Tod von Heinrich Metzendorf betrieb dessen Frau Anna ab dem 01.03.1923 das Bensheimer Büro unter dem Namen ihres verstorbenen Mannes weiter. Büroleiter wurde der ehemalige Mitarbeiter Joseph Winter, die geschäftliche Oberleitung übernahm Georg Metzendorf.“
Zitat aus:
Metzendorf, Rainer: Georg Metzendorf (1874-1934). Siedlungen und Bauten. [Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte, 96.] Darmstadt / Marburg, 1994.
ISBN 3-88443-185-4
Ob Anna Metzendorf aktiv mitarbeitete (etwa im Sinne einer auf gesellschaftlichen Kontakten beruhenden Auftragsakquise), oder sie sich auf die rein juristische Eigentümerschaft beschränkte, geht daraus nicht hervor.
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Dr. rer. oec. Erna Meyer geb. Pollack (1890 Berlin – 1975 Haifa)
1913 Promotion zur Dr. rer. oec. (Nationalökonomie, Universität Berlin, Dissertation „Der Haushalt eines höheren Beamten in den Jahren 1880–1906, untersucht an Hand von Wirtschaftsrechnungen“), auch bezeichnet als „Haushaltsexpertin“,
1929 gemeinsam mit ihrem Mann Gründung der Fachzeitschrift „Neue Hauswirtschaft“,
1933 Emigration nach Palästina, dort tätig als Kochlehrerin, Ernährungsberaterin und Fachautorin
– planungsbeteiligt an der „Stuttgarter Küche“ für die Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“ Stuttgart 1927, zu diesem Zeitpunkt ansässig und tätig in München;
– eventuell 1928/1929 planungsbeteiligt an der Versuchssiedlung der Baugenossenschaft des Post- und Telegrafenpersonals (auch: „Bayrischer Post- und Telegraphen-Verband“) in München-Neuhausen (Arnulfstraße / Burghausener Straße / Richelstraße / Schäringerstraße) [in der Literatur: „Erna Mayer“]
Für den freundlichen Hinweis auf Erna Meyers Verbleib nach 1933 danke ich Frau Luise Hirsch („Vom Schtetl in den Hörsaal“)!
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Leni Michels-Fougner
um 1929 tätig als Innenarchitektin in Berlin, Postanschrift Matthäikirchstraße 10
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Marlene Moeschke-Poelzig, eig. Martha Helene Poelzig, geb. Moeschke (1894-1985)
tätig in Berlin, bezeichnet als „Architektin“ und „Künstlerin“, seit 1924 verheiratet mit dem Architekten Hans Poelzig (1869-1936)
bekannte Arbeiten: Wohnhaus Poelzig in Berlin (1929-1930)
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Therese Mogger, später: Therese Mogger-Geiger
geboren in Ottobeuren (Bayern), Besuch der Technischen Hochschulen München und (Berlin-) Charlottenburg, um 1912 und um 1929 tätig in Düsseldorf und bezeichnet als Architektin, um 1929 Mitglied im BDA (als erste Frau?) und in der Vereinigung Düsseldorfer Künstlerinnen und Kunstfreundinnen
bekannte Arbeiten: Wohnhaus-Entwürfe
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Anna Muthesius, geb. Trippenbach (09.05.(?)1870 Aschersleben – 1961 Berlin)
ausgebildete Sängerin, seit 1896 verheiratet mit dem Architekten Hermann Muthesius (1861-1927), als Autodidaktin Modeschöpferin und Innenarchitektin, Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB)
- Anna Muthesius: Das Eigenkleid der Frau. Krefeld: Kramer & Baum, 1903.
- Deutsche Kunst und Dekoration 14.1904, S. 441ff.
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Ursula Nachtlicht [Ursel Nachtlicht], nach der Emigration: Knight (1909-1999)
Tochter des Architekten Leo Nachtlicht (1872-1942) (Berlin), bislang nur vage Hinweise auf ein eventuelles Architekturstudium,
als Fotografin tätig, 1939 nach London emigriert
Für freundliche Hinweise danke ich Mr. Stephen Nordon und Frau Anja Himmelsbach.
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Elisabeth Niessen
1929 ansässig in Wien (XIX. Bezirk, Pyrkergasse 33) und bezeichnet als Architektin
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Elly Oehler [nach 1945: Elly Olár] (1905-1953)
geboren in Mährisch Ostrau [Ostrava] (damals Österreich-Ungarn), Studium an der Deutschen Technischen Hochschule in Brünn [Brno], verheiratet mit dem Architekten Oscar Oehler (1904-1973), gemeinsam mit ihrem Mann tätig in Prag [Praha]
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Aenne Oelrich-Schmidt (* 1888)
Ausbildung an der „Privatschule Baule“ in Hannover und am Kunstgewerbemuseum in Berlin, um 1929 ansässig und tätig in Wernigerode, bezeichnet als „Architektin für Innenbau“ (Innenarchitektin)
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Else Oppler, seit 1904 Else Oppler-Legband, geb. Oppler (21.02.1875 - 07.12.1965)
bezeichnet als „Architektin“, „Innenarchitektin“, „Werkkünstlerin“ und „Künstlerin“, auch tätig als Modeschöpferin, Schülerin von Max Dasio in München, Henry van de Velde in Berlin und Peter Behrens in Nürnberg, 1901-1903 künstlerische Leiterin der Kunstgewerblichen Abteilung des Vereins „Frauenwohl“ in Nürnberg, 1903-1904 künstlerische Leiterin der Kunstgewerblichen Abteilung des Kaufhauses Wertheim in Berlin (A. Wertheim GmbH oder Fa. Wilhelm Wertheim?), 1904 Heirat mit dem Intendanten Dr. Paul Legband (1876-1942), gemeinsam um 1913 ansässig in Freiburg (Breisgau), seit spätestens 1913 Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB), 1922 Kostümbildnerin bei dem deutschen Stummfilm „Marie-Antoinette, das Leben einer Königin“, später Lebensgefährtin von Peter Behrens
(vgl. Wikipedia-Artikel „Else Oppler-Legband“)
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Cläre Pallenberg
in den 1920er Jahren tätig in Dortmund und bezeichnet als Architektin
bekannte Arbeiten: Möbelentwürfe
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Friede C. Payer (*1899)
um 1929 tätig in Wien und bezeichnet als „Werkkünstlerin“
bekannte Arbeiten: Möbelentwürfe
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Anni Pfeiffer (1906-1941)
Studium an der TH München bis zur Diplom-Vorprüfung, dann an der Städelschule in Frankfurt (Main), 1929 ansässig in Kassel-Wilhelmshöhe und bezeichnet als „Architektin“, 1934 Heirat mit Karl Gunkel
bekannte Arbeiten: Wettbewerbsentwurf für das Dr.-Aschrott-Wohlfahrtshaus in Kassel (Ankauf)
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Leonie Pilewski [wohl muttersprachlich korrekt: Leonie Pilewska] (* 1897)
um 1929 tätig in Wien und bezeichnet als „Architektin“, tätig als Autorin, ab 1932 bislang nicht nachweisbar
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Rose Pohl
um 1922 tätig in Dresden und bezeichnet als „Architektin“
bekannte Arbeiten: Möbelentwürfe
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Lilly Reich (1885-1947)
bezeichnet als „Architektin“, „Designerin“ und „Innenarchitektin“, um 1913 tätig in Berlin, 1920 als erste Frau in den Vorstand des Deutschen Werkbundes (DWB) aufgenommen, ab 1926 zeitweilige Zusammenarbeit (und Lebenspartnerschaft) mit Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969) in Berlin, 1932 Leiterin der Ausbau-Werkstatt des Bauhauses
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Martina Richter, geb. Peters
Tochter des Bauunternehmers Wilhelm Peters (Berlin)
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Agnes Rosenhain
um 1913 tätig in Berlin, bezeichnet als „Zeichnerin“ mit dem Zusatz „Atelier für Wohnungseinrichtungen“, seit spätestens 1913 Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB)
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Elisabeth Sauerwald
Tochter eines Bauunternehmers in Berlin, genannt als Entwerferin der 1910 ausgeführten Ahawas-Achim-Synagoge (Berlin-Wedding, Prinzenallee 87, 1938 zerstört)
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Dipl.-Ing. Grete Schroeder-Zimmermann (1887-1955)
1909-1914 Schülerin und Mitarbeiterin des Architekten Hans Poelzig in Breslau, 1925-1930 Architekturstudium und Diplomprüfung bzw. Staatsexamen, tätig im preußischen Staatsdienst, Assistentin an der TH Berlin-Charlottenburg, seit 1945 Dozentin an der HbK Berlin
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Hildegard Schroeder
1931 tätig in Potsdam als Regierungsbauführer(in) im preußischen Staatsdienst
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Ernestine Adeline Gertrud gen. Gerta Schroedter (1879-1973)
Architektin, Innenarchitektin, Werkkünstlerin und Buchillustratorin
Ausbildung bei Bruno Paul in Berlin, an der Kunstgewerbeschule Stuttgart bei Bernhard Pankok und an der TH Stuttgart bei Paul Bonatz und Paul Schmitthenner, um 1913 tätig in Berlin und bezeichnet als „Malerin“, seit spätestens 1913 Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB), um 1926 und 1929 ansässig bzw. tätig in Talheim bei Heilbronn, bezeichnet 1926 als „Innenarchitektin“, 1929 als „Architektin“ und „Werkkünstlerin“
Für ergänzende Angaben und den freundlichen Hinweis auf die Publikation:
Silber aus Heilbronn für die Welt. Peter Bruckmann & Söhne 1805-1973. Heilbronn, 2001.
bedanke ich mich bei Herrn Dr. Reinhard Sänger (Badisches Landesmuseum Karlsruhe)!
Vergleiche auch: http://www.lattner.de/sz/info/info_architekten/1879_schroedter.htm
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Margarete Schütte-Lihotzky, geb. Lihotzky, gesch. Schütte (1897-2000)
tätig in Wien, 1926-1930 in Frankfurt (Main), 1930ff. in Moskau, 1937-1940 in Istanbul u.a., 1940-1945 österreichische Widerstandskämpferin, nach 1945 tätig in Wien
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Dipl.-Ing. Edith Schulze
1929 ansässig und tätig in Dessau
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Dipl.-Ing. Judith Segall, ab 1941: Judith Stolzer-Segall (20.05.1904 Melitopol (Litauen) - 01.12.1990 München)
Kindheit in Berlin, 1914-1924 in Litauen, ab 1924 Architekturstudium an der TH Danzig, 1929 Diplom-Prüfung, tätig in Berlin, seit 1932 selbstständig in Gemeinschaft mit Arthur Megies und Max Sinjen, 1933 Emigration nach Danzig, von dort aus nach Tel Aviv, 1941 Heirat mit dem Architekten Eugen Stolzer (†1958), 1959 Übersiedlung nach München und dort tätig
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Stober (Vorname nicht genannt)
Nach einem Vermerk in der Datenbank des Süddeutschen Archivs für Architektur und Ingenieurbaukunst (SAAI) führte die Witwe des Architekten Leopold Stober (1871-1911) dessen Architekturbüro in Mannheim (?) bis 1915 fort. Einzelheiten über Art und Umfang dieser Tätigkeit sind dort jedoch nicht angegeben. Die Fragestellung ist die gleiche wie bei à Anna Metzendorf.
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Prof. Gerdy Troost, geb. Andresen (1904-2003)
seit 1925 verheiratet mit dem Architekten Paul Ludwig Troost (1878-1934), nach dessen Tod Fortführung des Architekturbüros (div. NS-Repräsentationsbauten in München), sonst als Kunstgewerblerin tätig
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Grete Uhland
um 1929 ansässig und tätig in Stuttgart, bezeichnet als Architektin
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Anna Ulrich
1923 ansässig und tätig in Hannover
gewinnt 1923 einen 3. und zwei 4. Preise bei einem Wettbewerb für Bitburg (Eifel)
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Dr.-Ing. Ruth Weckend (* um 1915 Essen)
ab Sommersemester 1935 Studium an der TH Aachen, 1944 Promotion („Seffent bei Aachen und Laurensberg, ein karolingischer Fronhof“), um 1950 ansässig und selbstständig tätig als Architektin in Oberhausen, vermutlich Tochter des Architekten Franz Weckend
Für die Angaben zu Studium und Promotion danke ich Herrn Dr. Roland Rappmann M.A. (RWTH Aachen).
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Grete Weiß
um 1934 tätig (als Innenarchitektin) in Wien
bekannte Arbeiten: Entwurf für die Inneneinrichtung eines Modesalons in Wien (veröffentlicht 1935)
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Anni Weiz-Wendt
um 1929 ansässig in Kassel, bezeichnet als „Werkkünstlerin“, verheiratet mit dem Architekten Samuel Weiz-Wendt
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Else Wenz-Viëtor
um 1914 ansässig und tätig als Innenarchitektin bzw. Möbeldesignerin in Berlin
bekannte Arbeiten: Teezimmer auf der Werkbundausstellung Köln 1914
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Dipl.-Ing. Hilde Weström (* 31.10.1912 Neisse)
1932-1938 Architekturstudium in Berlin und Dresden, selbstständig tätig in Berlin, 1942-1945 in Breslau, nach 1945 wieder in Berlin
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Margot Weymann
um 1950/1955 tätig als Architektin in Berlin
bekannte Arbeiten: teilweiser Wiederaufbau der kath. Pfarrkirche St. Maria Mater Dolorosa in Berlin-Lankwitz bis 1955 (1912 von Christoph Hehl und Carl Kühn)
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Gertrud Engau, später: Gertrud Weyrather-Engau (09.04.1876 - 06.10.1950)
vor 1908 Besuch der Kunstgewerbeschule Düsseldorf (Architekturklasse), um 1913 tätig in Düsseldorf („Werkstatt für Batik, Hand- und Maschinenstickerei“), um 1929 ansässig und tätig in Dresden-Radebeul, bezeichnet als „Werkkünstlerin“, verheiratet (seit vor 1913) mit dem Architekten Bernhard Weyrather (1886-1946)
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Fia Wille (24.05.1868 Bentheim - 20.09.1920 Hannover)
vor 1914 tätig in Berlin, Mitglied im „Werkring“, Heirat und Zusammenarbeit mit dem Architekten und Kunstgewerbler Rudolf Wille, 1920 ansässig und tätig in Hannover
Für den Hinweis auf die korrekten Lebensdaten bedanke ich mich bei der „zuständigen Bearbeiterin“, Frau Ursel Frank!
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Emilie Winkelmann (1875-1951)
praktische Ausbildung im Zimmermannsbetrieb ihrer Familie in Aken (Elbe), 1901-1905 Architektur-Studium (als Hospitantin) an der TH Hannover, seit 1908 selbstständig tätig als Architektin in Berlin
Eine eigene Seite zu Emilie Winkelmann habe ich seit längerer Zeit in Planung. Die mir bekannten Veröffentlichungen weisen jedoch erhebliche Widersprüche bzw. Unklarheiten auf, die wohl erst nach aufwändigeren Recherchen geklärt werden können.
Zunächst an dieser Stelle mein Dank an die Pressestelle des Landkreises Köthen für ihre Unterstützung.
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Anna Wolf-Eppinger
um 1929 ansässig und tätig in Wien, bezeichnet als Architektin
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Irmgard Zdebel
1926 als Architektin bezeichnet, vermutlich in Berlin ansässig und tätig
- Zdebel, Irmgard: Kleinhaus-Türen und -Fenster
in: Die Bauwelt 17.1926, H. 51 (23.12.1926), S. 1234f.
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Marie Ziller (1862-1910)
Marie Ziller war nach dem Tod ihres Ehemannes Gustav Ziller (1842-1901) Eigentümerin (oder zumindest Miteigentümerin) der 1867 gegründeten Firma „Gebr. Ziller, Bureau für Architektur und Bauausführungen“ in Radebeul. In ihrem Falle berichten die bekannten Veröffentlichungen, dass sie die praktische bzw. „technische“ Geschäftsführung einem Angestellten überlassen hat, nämlich dem Architekten Max Steinmetz (†1911).
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Hilde Zimmermann (1890-1981)
geprüfte Hauswirtschaftslehrerin, 1924-1927 tätig als Mitarbeiterin der Städtischen Gaswerke (?) in Stuttgart, entwurfsbeteiligt an der „Stuttgarter Küche“ für die Werkbund-Ausstellung „Die Wohnung“ Stuttgart 1927, evt. verheiratet mit dem Stuttgarter Architekten Hans Zimmermann, nach 1927 ansässig und tätig in Essen (?), 1933 nach London emigriert, nach 1945 Rückkehr nach Stuttgart
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Dipl.-Ing. Stefanie Zwirn (* 1896)
1917-1919 Architekturstudium an der TH Charlottenburg, selbstständig tätig in Berlin, seit August 1945 offiziell verschollen
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...und dann war da noch:
„Frau Baurat“ Elise Wentzel-Heckmann (20.03.1833 - 05.02.1914) [eig. Maria Elisabeth Wentzel, vereinzelt auch: Louisa E. Wentzel],
jüngste Tochter des Berliner Kupferindustriellen Carl Justus Heckmann (1786-1878) und Witwe von Baurat Hermann Wentzel (1820-1889) in (Potsdam-) Neubabelsberg, die aufgrund der von ihr gewährten finanziellen Unterstützung aus dem nachgelassenen Vermögen ihres Ehemanns (und anscheinend auch aus dem Erbe ihres Vaters) in Form der 1894 gegründeten Heckmann-Wentzel-Stiftung (mit 1,5 Millionen Mark Kapital!) im Jahr 1900 zum damals einzigen weiblichen (Ehren-) Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften berufen wurde.
Gegen Ende 1910 wurde sie auch zum Ehrenmitglied des Architekten-Vereins zu Berlin ernannt, und zwar als
(Zitat Anfang)
„zielbewußte Förderin von Wissenschaft und Kunst in Erinnerung an ihren in Gott ruhenden Gatten, das langjährige treue Mitglied des Vereins, und in Anerkennung ihrer Verdienste um den Verein“.
(Zitat Ende)
(Quelle: Deutsche Bauzeitung 44.1910, Nr. 100 (14.12.1910), S. 832)
Ob die Verdienste um den Verein ein ähnliches finanzielles Ausmaß wie die Unterstützung der Akademie hatten, ist nicht bekannt, dürfte aber eher zu bezweifeln sein.
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Doch viele Frauen, die sich mit eigener Arbeit und Kreativität (statt mit ererbtem Geld) eine Erwähnung in Fachpublikationen zu verdienen suchten, zahlten unter Umständen einen hohen Preis dafür. Beruf und Ehe oder gar Familie waren kaum vereinbar.
Eine deutliche Sprache spricht in diesem Sinne die folgende Anzeige aus der Zeitschrift „Bauwelt“, Heft 2/1941:
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