Ulrich Bücholdt

Wirtschafts-, Bau- und Architekturhistoriker (M.A.)
dwbGWWG

www.archthek.de

Datenbank zur Bau- und Architekturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts für den deutschsprachigen Raum

 


Adolf Ott (1890-1960)
Architektur der Gastlichkeit


 


Adolf Ott, 1955 (Ausschnitt)
Fotografin: Helga Heinersdorff, Dortmund
(Nachlass Adolf Ott, Familienbesitz)
Adolf Ott
Architekt in Dortmund und Schmallenberg
geb. 10.03.1890 in Mainz
gest. 09.05.1960 in Dortmund

Ausbildung:
vermutlich Kunstgewerbeschule Mainz

Mitgliedschaften:
Deutscher Werkbund (DWB) (vor 1926), Bund Deutscher Architekten (BDA) (1929),
Westfälischer Architekten- und Ingenieurverein zu Dortmund (im VDAI) (1929)

Vita: ............... Werk ............... Literatur & Quellen............... Kontakt

 

Der Lebenslauf Otts ist zum größten Teil aus Artikeln in Zeitschriften und Zeitungen der Jahre 1950 bis 1960 zusammengestellt. Es ist anzunehmen, dass einige der darin enthaltenen Informationen zu viel früheren Projekten auf Missverständnissen oder Irrtümern beruhen. Besonders rätselhafte Angaben sind als solche gekennzeichnet.

 

Adolf Ott wurde 1890 in Mainz geboren und wuchs auch dort auf. Die Familie stammt aus der Schweiz, die Vorfahren waren vor allem als Lithographen bekannt. Adolf Ott und sein Bruder spielten mit vornehmlich selbst gebasteltem Spielzeug, besonders Puppentheater und Steinbaukasten waren ihm später noch in Erinnerung.

 

Über seine Ausbildung ist bislang nichts bekannt. Da die finanziellen Verhältnisse der Familie ein Studium fern des Elternhauses wohl nicht erlaubten, ist der Besuch der Mainzer Kunstgewerbeschule wahrscheinlich. Dass Ott dieser Punkt später keine besondere Erwähnung wert zu sein schien, deutet ebenfalls eher auf eine nicht-akademische Ausbildung an einer in Rheinland-Westfalen damals weniger bekannten Schule hin.

 

Als erste berufliche Stationen werden Wiesbaden und Bad Ems erwähnt. Konkret fassbar ist jedoch lediglich seine Mitarbeit beim Bau des Kurtheaters in Bad Oeynhausen (1913-1915 nach Entwurf des Geheimen Oberbaurats Oskar Delius, Berlin, Ausführung unter Regierungsbaumeister Ernst Nommensen). Die Vermutung liegt nahe, dass Ott auch in Wiesbaden und Bad Ems an Bauprojekten für den Kurbetrieb mitwirkte. Beim Oeynhausener Theater scheint er Mitarbeiter in der Phase des Innenausbaus gewesen zu sein, denn er kam dabei in engen Kontakt zu dem Dortmunder Malerbetrieb Habs, der die Dekorationsmalereien ausführte. Nach der Fertigstellung des Kurtheaters arbeitete er in Minden am Neubau des Gymnasiums unter Baurat Heinrich Quast (Entwurf wohl von Regierungsbaumeister Ritter). Zumindest bei den Bauten in Minden und Bad Oeynhausen handelte es sich um Projekte der staatlichen Bauverwaltung, Ott war aber kein Beamter, sondern vermutlich jeweils auf befristete Zeit angestellt. Als 1917 endgültig alle nicht kriegswichtigen Bauvorhaben eingestellt wurden, zog Ott als Soldat in den Krieg.

 

Nach Kriegsende kam er aufgrund des Kontaktes zur Firma Habs nach Dortmund, wo er sich spätestens 1921 als Architekt selbständig machte. Bereits für das Jahr 1919 ist aber die Anschrift Ostenhellweg 28 in Dortmund überliefert, die sich wahrscheinlich eher auf ein Büro als auf eine Wohnung beziehen dürfte. Für die Zeit um 1922 finden sich auch Hinweise auf eine Zusammenarbeit bzw. Sozietät mit dem Dortmunder Architekten Emil Pohle, mit dem Ott später noch mindestens einmal kooperierte.

 

Schon bald scheint er aber auch erste Aufträge für die Ausgestaltung von Nachtlokalen und Cafés erhalten zu haben. Die Ausstattung von Gastronomiebetrieben und andere Maßnahmen an bzw. in vergleichbaren Bauten zieht sich als roter Faden durch Otts Werk, er ist mit Sicherheit als ein Spezialist auf diesem Gebiet zu bezeichnen. Es ist allerdings bei den frühen Projekten, die nur dem Namen nach bekannt sind, ungewiss, wo genau im Spektrum zwischen Architektur, Innenarchitektur und bloßer Ausstattung / Möblierung Otts Tätigkeit zu verorten ist. Die größte Schwierigkeit bei der Beschäftigung mit diesem Teil seines Werkes bereitet die Tatsache, dass solche Raumausstattungen auch damals schon eine geringe Lebensdauer hatten: Das Mobiliar wurde stark beansprucht, die Moden wechselten rasch, nach wenigen Jahren wurden die Räume möglicherweise bereits neu ausgestattet und dabei völlig umgestaltet. Eine wechselseitige Zuordnung von schriftlich benannten Projekten und erhaltenen Abbildungen ist nur möglich, wenn beides exakt datiert werden kann. Für viele seiner Gastronomie-Projekte fehlt jeder handfeste Ansatz zu einer Datierung.

 

Für die Jahre 1924 bis 1926 ist erstmals ausdrücklich von eigenständigen Hochbauten die Rede, und zwar von mehreren privaten Landhäusern in Dortmund. Bauherren oder Standorte dieser Häuser sind nicht angegeben.

 

Im Dezember 1926 teilte die Deutsche Bauzeitung mit, dass die Konzertsaal- und Theaterbetriebsgesellschaft in der Dortmunder Innenstadt an der Brückstraße ein Hotel nach Otts Entwurf plante. Eventuell ist damit das durch Zeitungsberichte leidlich dokumentierte sog. „Stadthotel“ gemeint, das in baulichem Zusammenhang mit der „Dortmunder Stadtschänke“ und dem Lichtspieltheater „Ufa-Palast“ entstand, wobei der Ausbau der Stadtschänke bei vollem Kinobetrieb mehrfach erwähnt wurde.

 

Als Bauaufgaben finden sich auch die Begriffe: „Theaterbauten“, „große Geschäftshäuser“, „Brauereibauten“. Als heimatferne Standorte von Ott'schen Bauten werden Hannover, Münster, Berlin, Insterburg und Mainz benannt – während Mainz an familiäre Kontakte denken lässt, könnten Berlin und vielleicht auch Hannover durch Gastronomieausstattungen im Auftrag der Dortmunder Ritterbrauerei AG zu erklären sein, für die zumindest mehrere Bauten von Ott in Dortmund belegbar sind.

 

Das Büro von Adolf Ott befand sich um 1930 im Haus Westenhellweg 91/93 in der Dortmunder Innenstadt. Zu gleicher Zeit unterhielt er in nicht näher benannter Zusammenarbeit mit dem Architekten Regierungsbaumeister a.D. Heinrich Timmermann (1892-1967) ein Zweigbüro in Bochum, Kaiserstraße 1.

 

Besonders erwähnenswert ist der vor 1945, vermutlich bereits vor 1925 erfolgte Umbau oder Ausbau von Schloss Nordkirchen für den „Erbprinzen von Arenberg“ – zumal an diesem auch gerne als „Westfälisches Versailles“ apostrophierten Bau bereits um 1910 ein „bekannter Unbekannter“, der Architekt Fritz August Breuhaus de Groot (1883-1960) Instandsetzungen oder Veränderungen betreute. Weder Breuhaus noch Ott werden allerdings in einschlägigen Publikationen zur Baugeschichte des Schlosses erwähnt.

 

Das Hotel Tillmann in Olpe wird als erstes Projekt Adolf Otts im Sauerland bezeichnet. Dass diese Region zu seinem zweiten geografischen Schwerpunkt wurde, lag vor allem an seiner Übersiedlung ins Hochsauerland im Jahr 1945, nachdem er in Dortmund dreimal ausgebombt worden war – was sich auf Büro und Wohnung bezieht!

 

- Büro bis 22.05.1944: Südwall 15 in Dortmund (zerstört)
- Büro 05/1944 bis 01.08.1944: ehem. Bibliotheksraum des Dietrich-Eckart-Vereins im „Deutschen Haus“ (vormals Haus der Gesellschaft „Casino“), Dortmund
- Büro 01.08.1944 bis 06.10.1944: Elisabethstraße 1 in Dortmund (zerstört)
- Büro 10/1944 bis 21.02.1945: Ardeystraße 28 in Dortmund (zerstört)
- Wohnung bis ca. Ostern 1945: bei Bekannten im „Haus Heimberg“ in Dortmund-Wittbräuke

 

Seit Gründonnerstag 1945 lebte Ott im Hochsauerland, vom 01.04.1946 bis 1950 war er in Schmallenberg ansässig und tätig – im weitgehend kriegszerstörten Dortmund „verpasste“ er beruflich offenbar nichts während dieser Zeit, und nach seiner Rückkehr knüpfte er scheinbar mühelos an den Erfolg früherer Jahre an. Als er zurückkam, war die Zeit reif für Neubau oder Wiederaufbau der ersten bürgerlichen und großbürgerlichen Wohnhäuser und die Errichtung von Bauten, die wieder über die nackte Notwendigkeit hinaus gingen – wie z.B. Gaststätten. Doch auch das Sauerland und seine wohl zahlreichen dort geknüpften Kontakte bescherten ihm eine gute Auftragslage und hohe Popularität.

 

Einen besonderen Impuls bedeutete anscheinend die Veröffentlichung seiner neuen Dortmunder Wohnung in der populären Zeitschrift „Film und Frau“ im Jahr 1953. Zeitgenössische Gestaltungselemente, die vermutlich vom bürgerlichen Publikum als modisch-modern goutiert wurden, standen in harmonischem Zweiklang mit exquisiten Antiquitäten. Beides verband sich zu einem scheinbaren Ausgleich von Fortschritt und Tradition, Gediegenheit und Wohlstand fanden darin einen mehrheitsfähigen Ausdruck.

 

Zu den mysteriösesten Angaben zählt die Erwähnung im Frühjahr 1955, dass nach Otts Entwürfen sechs Landhäuser in Frankreich im Bau seien – nicht einmal die familiäre Überlieferung weiß davon. Mit Blick auf derart nebulöse Informationen ist auch die Behauptung mit Vorsicht zu genießen, dass alle zu dieser Zeit in Ausführung befindlichen Projekte Otts zusammen ein finanzielles Volumen von 8 Millionen DM hatten.

 

Text © 2003-2017 Ulrich Bücholdt

 

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Werk:

Aufgrund der bereits benannten Unwägbarkeiten, die wohl erst durch aufwendige Recherchen ausgeräumt werden können, genügt die hier wiedergegebene Liste von Projekten Otts sicherlich keinem wissenschaftlichen Anspruch, sondern enthält vielfach vage Zuschreibungen. Zudem bleibt auch der tatsächliche Umfang einiger Projekte vorerst unklar.

 

o.J.:
„Wiener Caféhaus“ in Dortmund
o.J.:
„Fledermaus“ in Dortmund
o.J.:
„Rosenhofdiele“ in Dortmund
o.J.:
„Astoria“ in Dortmund
1921/1922 (in Gemeinschaft mit Emil Pohle):
Wohn- und Geschäftshaus bzw. Büro- und Geschäftshaus der Gemmeinnützigen Bau-Aktiengesellschaft „Hellweg“ in Dortmund, später als Polizeipräsidium genutzt
1922 (?):
Einrichtung der Gaststätte „Zum Ritter“ im Gebäude Ostenhellweg 3 in Dortmund (vorm. Niederlassung der Darmstädter Bank)
Die Nutzung als Bankgebäude endete wohl 1922 nach der Fusion der Darmstädter Bank mit der Nationalbank, die ebenfalls eine Filiale in Dortmund unterhielt. Das Gebäude wurde allerdings erst 1925/1926 von der Dortmunder Ritterbrauerei AG erworben und insgesamt verändert. (siehe unten)
1924-1926:
mehrere private Wohnhäuser in Dortmund
1924/1928:
Fassadengestaltung für das Haus Wilhelmstraße 6 in Minden
1925:
zwei Wettbewerbsentwürfe für ein Gefallenen-Ehrenmal der Stadt Mainz (mit Bildhauer W. J. Becker)
vor 1926:
Bücherstube Dreist in Dortmund
vor 1926:
Gestaltung der Verkaufsräume der Fa. W. Baum Söhne in Dortmund (evt. gemeinsam mit Emil Pohle?)
vor 1926:
Gestaltung der Verkaufsräume des Pelzhauses Seidel in Dortmund
vor 1926:
Wohnhaus und Doppelwohnhaus in Dortmund
vor 1926:
Gestaltung der Wohnung Busche in Dortmund
vor 1926:
Ehrenfriedhof in Bad Oeynhausen
vor 1926:
Möbelfabrik H. Timmerberg Söhne in Bad Oeynhausen
1926:
Umbau des Hauses Ostenhellweg 3 in Dortmund für die Dortmunder Ritterbrauerei AG
Nachdem die Brauerei wohl schon seit 1922 im Gebäude eine Gaststätte betrieb (siehe oben), erwarb sie die Immobilie 1925/1926 und ließ offenbar weitere Umbauten vornehmen.
1926/1927 (?):
Wohnhaus für Bankrat Henning in Minden (Westf.)
Stadtschänke in Dortmund
(links „Kaufmannsnische“ (taq 1930), rechts „Hamburger Büffet“ (taq 1932); historische Ansichtskarten, Nachlass Ott)
1926/1927 (?):
„Stadtschänke“ unter dem Kino „Ufa-Palast“ in Dortmund (sowie „Stadthotel“)
1927:
Umbau des Hauses Rheinische Straße 5 in Dortmund
1927:
Umbau Geschäftshaus Gebr. Böhm in Dortmund
1928:
Wohn- und Geschäftshaus für die Witwe Moritz Kaufmann in Dortmund
1928:
Gär- und Lagerkeller-Gebäude der Dortmunder Ritterbrauerei AG
1928/1929:
Erweiterung des Hotels „Fürstenhof“ in Bad Oeynhausen
vor 1930 (?):
„Rose“ in Bad Oeynhausen
vor 1930 (?):
„Ritterschenke“ (ehem. Hellmann'sche Wirtschaft) (ohne Ortsangabe)
vor 1930 (?):
Geschäftshaus Windolph in Bad Oeynhausen
vor 1930 (?):
Umbau des „Kaiserhauses“ in Bad Oeynhausen
vor 1930 (?):
Umbau des „Karlshauses“ in Aachen
vor 1926:
Entwurf eines Hotels in Braubach (Rhein)
vor 1930:
Landhaus S. in Dortmund
vor 1930:
„Ratskeller“ in Münster
vor 1930:
„Hansakrug“ in Dortmund
vor 1930:
„Zur Birke“ in Dortmund
um 1930:
„Fleiters gute Stuben“ im 1. Obergeschoss des Hauses Westenhellweg 29 (Ecke Hansastraße) in Dortmund (vormaliges „Café Industrie“)
nach 1930:
„Braustube“ in Dortmund
nach 1930:
Umbau des „Bahnhofshotels“ in Dortmund
1932 (?):
Entwurf für einen Umbau der Messehallen bei der Westfalenhalle in Dortmund
vor 1933:
„Die Laterne“ in Dortmund
vor 1933(?):
Umbau der Gaststätte Moritz Steffen in Bochum
vor 1933:
Umbau des „Gloria“-Kinos in Dortmund
1933 (?):
Umbau / Renovierung des „Gildenhauses“ in Dortmund, Ostenhellweg 19, Ecke Rosental (erbaut 1896 von Friedrich Kullrich und Karl Marx)
1933:
architektonische Gestaltung der Bauausstellung Dortmund 1933 (in Gemeinschaft mit Emil Pohle)
1933/1934…1939 (?):
kath. Kirche St. Albertus Magnus in Dortmund (in Gemeinschaft mit Arch. Paul Spiegel)
nach 1933:
Gestaltung der „Ehrenhalle“ im Polizeipräsidium Bochum (nicht erhalten)
nach 1933:
Umgestaltung der „Reinoldus-Gaststätten“ im Haus der Handwerkskammer Dortmund, Reinoldistraße
nach 1933:
Offizierskasino in Siegen
nach 1933:
Umgestaltung der Gastronomieräume im Hotel „Der Fürstenhof“ in Dortmund, Königswall
nach 1933:
mehrfache Umbauten und Erweiterungen des Gasthofs bzw. Hotel-Restaurants Loemühle bei Marl
vor 1934 (?):
Umbau der Gastronomie am Wellenbad Geisecke in Schwerte (Ruhr)
1934:
Wohnhaus für Dr. Heinrich Winter in Hamm (Westf.)
1937:
Dachgeschoss-Umbau eines evang. Pfarrhauses in Hamm (Westf.)
1938:
Umgestaltung des Vortragssaales im Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund, Ostwall
1938/1942 (?):
(Planung) Umbau der „Buschmühle“ in Dortmund
um 1939 (?):
Umbau bzw. Neueinrichtung der Gaststätte „Zum Ritter“ in Bochum, Kortumstraße 101, für die Dortmunder Ritterbrauerei AG
Gaststätte bzw. Immobilie von der Ritterbrauerei in deren Geschäftsjahr 1938/1939 erworben
vor 1940 (?):
Tanzschule Fritz Conradi in Dortmund
1940:
Gefolgschaftshaus des Metallwerkes Schwarz („Metas“) in Werl (Westf.)
1942 (1938?):
Trauzimmer des Standesamtes in Werl (Westf.)
Sommer 1944:
Umbau des „Deutschen Hauses“ (vorm. Haus der Casino-Gesellschaft) in Dortmund zur Notbühne („Neues Theater“)
vor 1945:
Umbau / Ausbau von Schloss Nordkirchen für den Erbprinzen von Arenberg
vor 1945?:
Umbau oder Innenausstattung des Hotels Tillmann in Olpe, Kölner Straße 15
1945...1948:
Wiederaufbau diverser Bauten in Fredeburg
nach 1945:
Burg-Apotheke in Fredeburg
nach 1945:
Verwaltungsgebäude der Firma Hunekuhl in Dortmund
nach 1945:
Gasthof Gnacke in Nordenau
nach 1945:
Falken-Apotheke in Bestwig
nach 1945:
Umgestaltung der „Laterne“ in Dortmund
nach 1945:
Haus Siepe in Fredeburg
nach 1945:
Ledigenwohnheim, Fabrikgebäude und Garage für eine Brauerei in Schmallenberg
1949:
Umgestaltung des Hotels „Märkischer Hof“ (Gustav Römhild) in Altena
1949:
Umgestaltung des „Sauerländer Hofes“ in Wenholthausen
1949:
Wiederaufbau der Volksschule in Schmallenberg
vor 1950 (?):
Wohnhäuser Wiethoff sen. und Wiethoff jun. in Schmallenberg
Wettbewerb 1950:
Verwaltungsgebäude der Klöwer & Wiegmann KG in Dortmund (Entwurf prämiert mit einem von zwei 2. Preisen, ausgeführt)
um 1950:
Wiederaufbau-Planungen für Fredeburg
nach 1950:
Wohnhaus in Herten
Heidekrug in Dortmund
(Foto, Nachlass Ott)
nach 1950:
Parkhotel-Restaurant „Heidekrug“ in Dortmund-Lücklemberg, Kirchhörder Straße 41 (wohl unter Umbau bzw. Wiederaufbau des „Volkshauses Heidekrug“; nicht erhalten)
Heidehof in Dortmund
(Foto, Nachlass Ott)
nach 1950:
„Heidehof“, Bundesschule der IG Metall in Dortmund-Lücklemberg, Kirchhörder Straße (31?) (evt. unter Einbeziehung zweier Wohnhäuser; nicht erhalten)
1950/1952 (?):
Innenausstattung des Hotels „Kaiserhof“ in Bad Wildungen
1951:
Wohnhaus „Falkland“ für Direktor H. Schröder in Hamm (Westf.)
1952:
Werkskantine in Georgsmarienhütte
1952 (?):
Umgestaltung „Haus Renfordt“ in Nachrodt (Westf.)
1953:
Umbau Kabarett „Wintergarten“ in Dortmund (Brückstraße?)
1953:
Stadt- und Landgemeindesparkasse in Schmallenberg
1953:
Umbau und Garagenanbau Wohnhaus Dr. Lübbert (?) in Dortmund
1953 (?):
Umgestaltung des Hotels „Stadt Berlin“ in Herford
vor 1955:
Junggesellenhaus (Ledigenwohnheim) in Dortmund-Mitte, sog. „Haus der 100 Einzelzimmer“ (Spitthof)
1955 im Bau:
Autobahnraststätte „Hohenhorst“ an der A 2 in Recklinghausen
Hotel Roemischer Kaiser in Dortmund
(historische Ansichtskarte, Slg. Bücholdt)
1956:
Neubau des Hotels „Römischer Kaiser“ in Dortmund, Kleppingstraße / Olpe / Betenstraße
vor 1960:
Büro- und Geschäftshaus für die Rheinisch-Westfälische Bank in Dortmund (?)
vor 1960:
Büro- und Geschäftshaus Krüger & Knoop in Dortmund (?)
 

 

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Literatur:

 

Walter Blase [als Autor des Vorworts]:
Adolf Ott, Architekt DWB, Dortmund.
[Sonderdruck aus der Zs. „Neue Baukunst“.]
Berlin: Maul, 1925.

 

Deutsche Bauzeitung 60.1926, Nr. 99 (11.12.1926), Anzeigenteil S. 12 (Rubrik „Aus der Bautätigkeit“)
(Mitteilung über den Bau eines Hotels der Konzertsaal- und Theaterbetriebsgesellschaft in Dortmund, vgl. Text)

 

Stadt Dortmund (Hrsg.) (?):
Von der toten zur lebendigen Stadt. Fünf Jahre Wiederaufbau in Dortmund.
Dortmund 1951.

 

o. V. [evt. Marianne Bruß]:
Die Visitenkarte gab ab: Adolf Ott, Architekt. Wiedersehen mit dem Staatsbad und mit dem Kurtheater – Lob aus berufenem Munde.
in:
Der Jordansprudel 6.1958, Nr. 21 (12.07.1958), S. 3
(betrifft: Kurtheater Bad Oeynhausen)

 

Margrit Behrens, Petra Simon:
Badekur und Kurbad. Bauten in deutschen Bädern 1780-1920.
München: Diederichs, 1988.
ISBN 3-424-00958-X

 

Stadtplanungsamt Dortmund (Hrsg.):
Das neue Dortmund. Planungen für eine Großstadt 1926-1931.
Dortmund, 1994.

 

Gisela Framke (Hrsg.):
Das neue Dortmund. Planen, Bauen, Wohnen in den Fünfziger Jahren.
Kat. Museum für Kunst- und Kulturgeschichte, Dortmund 2002.

 

Klaus Winter:
Ein außergewöhnliches Kellerlokal. Die Stadtschänke an der Brückstraße.
S. 27-30 in: Heimat Dortmund, Jahrgang 2009, Ausgabe 3.

 

 

Quellen:

 

im Nachlass Ott:
- diverse Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften, größtenteils unbezeichnete und undatierte Ausschnitte
- Fotografien (Originalabzüge) aus den Jahren 1945 bis 1960
- diverse Prospekte von Hotels und Gaststätten

 

 

Für weitere Hinweise und ihre freundliche Unterstützung danke ich
Frau Inge Angenendt verw. Grauenhorst geb. Ott (1922-2017)
sowie
Frau Marita Völmicke, Herrn Rüdiger Jordan, Herrn Ulrich Domnick, Herrn Dr. Christoph Heuter und Herrn Dr. Fred Kaspar.

 

empfohlene Zitierweise:
Ulrich Bücholdt: Adolf Ott (1890-1960). Architektur der Gastlichkeit. – http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/Ott1.htm (Stand vom 11.04.2017, abgerufen ...)

 

Kontakt:
Ihre Ergänzungen, Berichtigungen, Hinweise oder Fragen zu Person und Werk von Adolf Ott mailen Sie bitte an: ub@kmkbuecholdt.de

 

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