Ulrich Bücholdt

Wirtschafts-, Bau- und Architekturhistoriker (M.A.)
dwbGWWG

www.archthek.de

Datenbank zur Bau- und Architekturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts für den deutschsprachigen Raum

 


Emil Pohle (1885-1962)


 

Emil Pohle im Atelier
Emil Pohle im Atelier (Fotograf unbekannt)
aus: Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft, Bd. II

Emil Pohle
Architekt in Dortmund und Kassel
geb. 27.08.1885 in Hedersleben (Prov. Sachsen)
gest. 30.03.1962

 

Ausbildung:
Tischlerlehre, Tischler-Fachschule Detmold, 1911-? Kunstgewerbeschule Düsseldorf

 

Vita:...............Werk...............Literatur & Quellen............... Kontakt

 

Pohle war seit spätestens 1913 Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB). In der Mitgliedsliste 1913 wurde er mit den Ortsangaben „Düsseldorf“ und „Hannover“ geführt, eine berufliche Tätigkeit in oder private Bindungen nach Hannover sind jedoch bislang nicht nachweisbar.

 

Verschiedentlich wird eine Mitarbeit Pohles im Architekturbüro von Karl Wach in Düsseldorf ohne genaue Datierung erwähnt. Ebenso wird er als Assistent von Edmund Körner an der Darmstädter Künstlerkolonie bezeichnet. (Körner war offiziell von 1911 bis 1916 deren Mitglied, unterhielt nach berufenen Quellen aber kein eigenes Atelier in Darmstadt.) Ebenfalls ohne Datierung findet sich der Hinweis, Pohle sei zeitweise Atelierchef im Architekturbüro D. & K. Schulze in Dortmund gewesen. Nach anderer Quelle war Pohle bereits 1919 selbständig als Architekt in Dortmund tätig. Für das Jahr 1921 ist die Selbständigkeit durch eine Nennung als Mitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA) nachgewiesen. Um 1922 ist eine Arbeitsgemeinschaft Pohles mit dem Dortmunder Architekten Adolf Ott (1890-1960) belegbar. Eine weitere, nahe liegende berufliche Beziehung, nämlich zu dem Düsseldorfer Architekten und Akademieprofessor Emil Fahrenkamp (1885-1966), ist jedoch bislang noch nicht konkret fassbar geworden. Pohle und der gleichaltrige Fahrenkamp waren sich bereits früher (als Student und Dozent) an der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule begegnet.

 

Auf einem 1925 verwendeten Briefbogen vermerkte Pohle eine (undatierte) Auszeichnung mit dem „Rompreis der Akademie der Künste zu Berlin“ sowie „39 Wettbewerbserfolge“ – diese Zahl erhöht sich bis 1931 auf 50. Spätestens seit 1930 war er Mitglied in der Dortmunder Künstlergenossenschaft, zur gleichen Zeit amtierte er als Vorstandsmitglied der Gaugruppe Westfalen des Reichswirtschaftsverbandes Bildender Künstler Deutschlands.

 

1940 verließ Pohle Dortmund. Sein Atelier im Bürogebäude Schmiedingstraße 29, dem so genannten „Emscherhaus“, blieb offenbar zunächst bestehen, wurde jedoch im Laufe des Krieges bei einem Luftangriff zerstört – aus Pohles Dortmunder Zeit ist somit wohl keinerlei Material erhalten. Von Ende 1941 bis Frühjahr 1943 arbeitete er beim Stadtplanungsamt in Kassel. Für 1943/1944 ist eine nicht genauer bekannte Tätigkeit Pohles in Wiesbaden erwähnt. Von 1944 bis 1960 war er in Kassel ansässig und arbeitete dort als selbständiger Architekt.

 

Sein jüngerer Bruder Bruno Pohle (28.05.1896 – 01.06.1975), ebenfalls Architekt, folgte ihm wohl ungefähr Mitte der 1920er Jahre nach Dortmund, beide arbeiteten (und wohnten) zeitweise zusammen, trennten sich aber vermutlich um 1930. Bruno Pohle betätigte sich außerdem auch als Werkkünstler (Designer), konkrete Beispiele hierfür sind mir bislang aber nicht bekannt. Er fertigte Präsentationspläne zu Wettbewerbsentwürfen bzw. Angeboten für Brückenbauten der Dortmunder Firma C. H. Jucho, möglicherweise war er dabei auch an der architektonischen Ausgestaltung von Widerlagern und Pfeilern bzw. der städtebaulichen Einbindung beteiligt. Nachruhm erntete er aber vor allem als Amateur-Astronom: In den 1960er Jahren fertigte er Gipsmodelle von verschiedenen charakteristischen Ausschnitten der Mondoberfläche an, die er teilweise bis ins Ausland verkaufte.

 

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Werk:

 

Bis heute ist erst eine geringe Zahl von Pohles Bauten und Entwürfen bekannt. Auch in dem Werkschau-Band von 1927 (vgl. Literaturangaben) ist nur ein Teil der bis dahin entstandenen Arbeiten veröffentlicht. Einige Bauten aus den 1920er Jahren sollen hier exemplarisch vorgestellt werden.

 

 

Durch die Publikation in Walter Müller-Wulckows Band „Bauten der Arbeit und des Verkehrs“ ist das „Lueg- Haus“ in Bochum (1924-1925) Pohles vermutlich bekanntester Bau, ein Büro-„Hochhaus“ mit dem Autosalon der Fahrzeugwerke Lueg im Erdgeschoss. Dieser Autosalon musste nicht nur mit so wenig Stützen wie möglich auskommen, sondern sollte auch mit größtmöglicher Öffnung unter der rückwärtigen Fassade hindurch weitergeführt werden, um an die Hintergebäude (anscheinend Werkstattbauten und eventuell Hochgarage) anzuschließen. Daher ruht die gesamte Last der immerhin sechs Obergeschosse im Erdgeschoss auf drei Umfassungswänden und nur einer zentralen Stütze. In der Hoffassade der Obergeschosse verbirgt sich eine Tragkonstruktion aus geschosshohen Vierendeel-Trägern in Eisenbeton, die die gesamte Last auf die hinteren „Eckpfeiler“ des Gebäudes ableitet und damit im Erdgeschoss eine stützenfreie Öffnung von 18,10 m Breite ermöglicht!

 

Leider ist all das heute nicht mehr wahrzunehmen, Erdgeschoss und Hintergebäude werden seit Jahrzehnten durch ein großes Kino genutzt, der ehemalige Autosalon ist in Kinoeingang und Ladenlokale aufgeteilt. Charakteristisch für den vielfach ignoranten Umgang mit denkmalwerten Bauten ist auch, dass bei den letzten „Sanierungsmaßnahmen“ die Muschelkalk-Fassade des Erdgeschosses pastellgelb überstrichen wurde! Andere Detailverluste (z.B. Vergitterung vor den seitlichen Fensterachsen) und Veränderungen (z.B. Dachgeschoss) rühren aber wahrscheinlich von starken Kriegsschäden bzw. deren Beseitigung her.

 

Insgesamt zeigt das Gebäude deutlich und auch typisch die Einflüsse des Expressionismus auf die regionale Baukultur jener Jahre. Obwohl in seiner Fassadengliederung der gestalterischen Idee des Hochhauses verpflichtet, trägt es ein aus der Fußgängerperspektive kaum wahrnehmbares Walmdach.

 


„Lueg-Haus“ (Geschäftshaus der Fahrzeugwerke Lueg), 1924-1925
v.l.n.r.: Ansicht, Grundriss Erdgeschoss (Ausstellungsfläche rautiert), Mittelstütze bei Tag, Mittelstütze bei Nacht, Längsschnitt mit Tragkonstruktion in der hinteren Fassade. (alle Abbildungen aus: Deutsche Bauzeitung 61.1927, Nr. 105)

 

 

Ähnlich bekannt war das nicht erhaltene „Reinoldi-Haus“ in Dortmund (auch „Reinoldus-Haus“ o.ä.), erbaut 1929 als Geschäftshaus der Firma Gebr. Schürmann AG („Werkstätten für Wohnungskunst“, Köln, Essen und Dortmund). Das Eisenbetonskelett wurde von der Bauunternehmung Franz Schlüter AG in nur 56 Arbeitstagen erstellt, der Bau war mit einer durch Fensterbänder horizontal akzentuierten Werkstein-Fassade und einem flachen Dach versehen – die expressionistischen Tendenzen hatte Pohle zu dieser Zeit bereits weitgehend überwunden. Die Figur des Heiligen Reinoldus aus polierter Bronze an der Fassade zur Brückstraße schuf der Dortmunder Bildhauer Fritz Bagdons (1878-1937). Im Bauantrag charakterisierte Pohle das Bauwerk so:
(Zitat Anfang)
Entsprechend der exponierten Lage soll das Gebäude mit Muschelkalk und die horizontalen Fensterreihen mit Travertin verkleidet werden. [sic!] Außerdem werden die Fensterreihen durch weit auladende Bronceprofile [sic!], die an der Unterseite Beleuchtung erhalten, überdacht. Das senkrecht aufsteigende Profil zur Verdeckung des nachbarlichen Brandgiebels an der Brückstraße erhält ebenfalls elekrtrische Beleuchtung, und das vertikale, als unteren [sic!] Abschluss an der Brückstraße eine Bronceplastik.
(Zitat Ende)
(zitiert nach: Friedrich Bagdons (1878-1937). Eine Bildhauerkarriere vom Kaiserreich zum Nationalsozialismus. (1993) S. 75)

 


„Reinoldi-Haus“ (Geschäftshaus Gebr. Schürmann AG), 1929 (zeitgen. Ansichtskarte, Slg. Bücholdt)

 

 

Eines der repräsentativsten Wohnhäuser in seinem Werk, die „Villa Diana“ in Bochum, baute Pohle 1926-1927 für den Markscheider Julius Beuing am Nordrand des Stadtparks. Die repräsentative und in einigen Details – nicht nur für damalige Bochumer Maßstäbe – extravagante Architektur setzte sich im Inneren fort. Das Erdgeschoss mit seiner Fassade in Bossenmauerwerk nahm außer dem runden Vestibül auch die Küche des auf eine Bewirtschaftung mit Personal konzipierten Hauses auf. Die Hauptwohnräume mit dem ebenfalls runden Speisezimmer lagen im Obergeschoss, auf der Gartenseite also auch deutlich oberhalb des über eine breite Freitreppe zu erreichenden Rasenparterres. Über der nach Westen angebauten Garage erstreckte sich eine geräumige Terrasse, die lediglich über die dem Speisezimmer angegliederte Anrichte zugänglich war, ohne dass sich einer der Wohnräume zu ihr öffnete.

 


„Villa Diana“, links Straßenseite, rechts Blick in das Vestibül (Fotograf ungenannt, gedruckt veröffentlicht 1929)

 

 

Zu den prominentesten Dortmunder Bauherren Pohles gehörten der Stahlbau-Fabrikant Generalkonsul Dr. Moritz Klönne und seine Ehefrau Änne, eine Tochter des auch für die dortige Künstlerkolonie tätigen Darmstädter Möbelfabrikanten Julius Glückert.
(vgl. Haus Glückert I und Haus Glückert II von Joseph Maria Olbrich auf der Mathildenhöhe in Darmstadt)
Für sie baute Pohle 1922-1923 die heute in vielen Einzelheiten veränderte und als Bürogebäude genutzte Villa Klönne in Dortmund. In das Haus wurde ein von Joseph Maria Olbrich 1907 als Ausstellungsobjekt entworfenes, von der Firma Glückert angefertigtes Damenzimmer eingepasst, dessen erhaltene Elemente (Mobiliar und feste Einbauten) Änne Klönne 1964 stiftete, und die heute im Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund ausgestellt sind. In seiner Architektur ist das Haus überwiegend an traditionellen Vorstellungen ausgerichtet, etliche Dekor-Elemente sind jedoch der rokokoesken Spielart des Architekturexpressionismus in den frühen 1920er Jahren zuzurechnen, zu deren bekanntesten Vertretern der Berliner Theaterspezialist Oskar Kaufmann zählt.

 

 

Wie sehr eine schlichte Architektur bereits durch den Fortfall bzw. die Veränderung weniger Details beeinträchtigt wird, lässt sich dagegen am Wohnhaus Bastheim in Dortmund erahnen, erbaut 1927 für den Ingenieur und Fabrikanten Siegfried Bastheim. Bestehend aus zwei verschieden proportionierten, rechtwinkligen Baukörpern mit Flachdächern – einer hell verputzt, einer verklinkert – und ursprünglich durch einen indigofarbenen horizontalen Streifen akzentuiert, weckt(e) das Haus vermutlich bei den meisten weniger sachkundigen Betrachtern die Assoziation „Bauhaus“. Tatsächlich steht es eher der „gemäßigten“ Auffassung z.B. eines Emil Fahrenkamp nahe, der von den Propagandisten des Bauhauses als „Boudoir-Architekt“ geschmäht wurde, weil er die äußeren Merkmale „sachlicher“ Architektur mit Elementen aus der bürgerlichen Vorstellungswelt von Eleganz, Gediegenheit und Luxus kombinierte, ohne die tiefer gehenden Ideen, die „Wohnphilosophie“, die Lebensmodelle und die Weltanschauung der Bauhaus-Schule zu vertreten.

 


Wohnhaus Bastheim, links Blick von Westen, rechts Straßenfassade (Fotograf ungenannt, gedruckt veröffentlicht 1929)

 

 

Ein ungewöhnlicher „geografischer Ausreißer“ ist die Villa Cords in Rostock-Gehlsdorf, deren Entwurf zuerst 1927 veröffentlicht wurde. Bauherr war der Reeder Carl Cords. Wie der Auftrag an Pohle zustande kam, ist bislang ungeklärt. Das Haus ist dem Anschein nach gut erhalten und wurde 1996 als Kinderheim bzw. Kindergarten genutzt.

 


Villa Cords, Blick von Süden (Fotograf ungenannt, gedruckt veröffentlicht 1929)

 

(wird fortgesetzt)

 

Text: © 2003-2017 by Ulrich Bücholdt

 

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unvollständige Werkliste:

 

1913
Wettbewerbsentwurf „Muschelkalk und Bronze“
im Wettbewerb „Brunnen für eine mittelgroße Stadt“
(ausgeschrieben von der Zeitschrift „Architektonische Rundschau“ unter ihren Abonnenten)
(prämiert mit dem 1. Preis in Höhe von 150 M, anscheinend nicht ausgeführt)

 

1919 (als Mitarbeiter im Büro „D. & K. Schulze“?)
Wettbewerbsentwurf für „gemeinnützige Wohnhausbauten in Verbindung mit einer katholischen Kirche“ in Dortmund
(prämiert mit dem 2. Preis in Höhe von 2.500 M)

 

1920 (als Mitarbeiter im Büro „D. & K. Schulze“?)
Wettbewerbsentwurf für eine Bergmannssiedlung in Dortmund-Eving
(im Umfang von etwa 1000 Häusern mit Kirchen, Schulen, etc.; ausgeschrieben vom Magistrat der Stadt Dortmund unter den selbständigen Dortmunder Architekten)
(prämiert mit einem 4. Ehrenpreis und einer von zwölf Aufwandsentschädigungen in Höhe von 1.000 M)

 

1921-1922
Wohn- und Geschäftshaus bzw. Büro- und Geschäftshaus für die Gemeinnützige Bau-Aktiengesellschaft „Hellweg“ (Dortmund)
(wohl noch während der Bauausführung übernommen durch die Stadt Dortmund und als Polizeipräsidium genutzt)
Dortmund, Ardeystraße / Kaiser-Wilhelm-Allee
(in Gemeinschaft mit Adolf Ott)

 

1922
Wohnhaus für Dr. Elias
Dortmund
(verändert)

 

1922
Wohnhaus für den Fabrikanten Friedrich Oskar Lueg (1875-1947)
Bochum, Bülowplatz 5
(kriegszerstört)

 

1922-1923
Wohnhaus für Generalkonsul Dr. Moritz Klönne (1878-1962) und Änne Klönne geb. Glückert (1879-1969)
Dortmund, Prinz-Friedrich-Karl-Straße 36
(verändert, unter Denkmalschutz)

 

o.J. (um 1923)
Wettbewerbsentwurf für das Stadthaus in Hamm (Westf.)
(Platzierung unbekannt)

 

1924
Wohnhaus für den „Finanzsachverständigen“ Gustav Kälz
Bochum, Saladin-Schmitt-Straße 52
(verändert)

 

1924?
Wohnhaus Schröder
Bochum-Ehrenfeld
(zerstört)

 

1924-1925
Wohnhaus für den Rechtsanwalt Klute
Bochum, Castroper Straße 102
(bis um 1995 mit Teilen der originalen Innenausstattung erhalten, später saniert)

 

1925
Wohnhaus Mauritz
Dortmund
(nicht erhalten)

 

1925
Wettbewerbsentwurf für das Rathaus in Bochum
(nicht prämiert)

 

1925-1926
Wohnhaus Stallmeyer
Witten, Kurt-Schumacher-Straße 49
(seit 1984 unter Denkmalschutz)

 

1925-1926
Erweiterung / Aufstockung des Geschäftshauses des Verlages F. W. Rubens („Hellweger Anzeiger“)
Unna, Wasserstraße 20 / Ostring
(verändert)

 

1925-1926
Wohnhaus für Regierungsassessor Dr. jur. Fritz Boeckenhoff (1894-1974)
gen. „Haus Tilmann“
Arnsberg, Wedinghauser Straße 13
(unter Denkmalschutz)

 


1926-1927
Wohnhaus für den Markscheider Julius Beuing
genannt „Villa Diana“
Bochum, Gudrunstraße 21
(abgesehen von der restaurierten Straßenfassade erheblich verändert, seit 1981 unter Denkmalschutz)

 

1927/1928 (?)
Wettbewerbsentwurf für das Schiffshebewerk Niederfinow
in Zusammenarbeit mit Firma Aug. Klönne (Dortmund)

 

vor 1928
Umbau eines Zeilenwohnhauses
gen. „Haus Levita“
Dortmund
(zerstört)

 

vor 1928
Wohnhaus Bohmrich
Dortmund
(nicht erhalten)

 

1929
Wohnhaus Schlenkhoff
Dortmund

 

1929
Wohnhaus Kleffmann
Herdecke
(verändert)

 

1930
Arztwohnhaus mit Praxisräumen
Unna (Westf.), Ostring 5
(erheblich verändert)

 

1930-1931
Evangelisches Gemeindehaus
Hamm-Herringen, Fangstraße 4
(später erweitert)

 

1931 (?)
eigenes Wohnhaus
Dortmund-Reichsmark
(verändert)

 

1931
Wohnhaus für den Möbelfabrikanten Theodor Sendker
Freckenhorst (Westf.), Warendorfer Straße 86
(seit 2000 unter Denkmalschutz)

 

vor 1932
Landhaus Dr. Weinig
Dortmund

 

vor 1932
Landhaus für den Brauereibesitzer Rose
(Dorsten-) Wulfen

 

vor 1932
Landhaus Exter
Dortmund

 

vor 1932
Landhaus Schöttelndreier
(Standort ungenannt)

 

1934
Wohnhaus für den Rechtsanwalt Max Lübbert
Dortmund, Westfalendamm

 

um 1939
Landhaus Wolff
Dortmund-Wittbräucke

 

1946/1947
Wettbewerbsentwurf für die Neugestaltung der Innenstadt von Kassel
(prämiert mit dem 1. Preis)

 

1954
Wohnhaus Dr. Schneider
Kassel

 

1955-1956 (evt. Planungsbeginn 1953?)
Textilkaufhaus Trischl
Kassel, Wolfsschlucht 2 / Wilhelmstraße

 

1958
Verwaltungsgebäude für den Verband der graphischen Betriebe Westfalen-Lippe e.V.
Dortmund

 

 

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Literatur:

 

Hugo Busch, Bernhard Hoetger (Vorwort):
Bauten und Räume von Emil Pohle, Dortmund.
Düsseldorf: Kuthe & Co., 1927.

 

Deutscher Wirtschaftsverlag (Hrsg.):
Reichshandbuch der Deutschen Gesellschaft. Bd. II.
Berlin: Deutscher Wirtschaftsverlag, 1931.

 

Friedrich Kullrich:
Das Büro- und Ausstellungshaus der Fahrzeug-Werke Lueg, Bochum.
in:
Deutsche Bauzeitung 61.1927, Nr. 105 (31.12.1927), S. 857-863

 

über die Villa Cords in Rostock-Gehlsdorf:
Moderne Bauformen 27.1928, H. 4 (April 1930), S. 163/164 (Zeichnungen: Grundriss EG und Ansicht)

 

über das „Reinoldi-Haus“ in Dortmund:
Deutsche Bauzeitung 64.1930, Beilage „K“ (Bauweisen, Baustoffe, Baubetrieb), Nr. 6/7 (19.03.1930), S. 49/50

 

über das Damenzimmer von Joseph Maria Olbrich in der Villa Klönne in Dortmund:
Andrea Rüßmann:
Das Olbrich-Zimmer im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Dortmund.
unveröffentlichte Magisterarbeit, Ruhr-Universität Bochum, 1994.

 

über das Büro D. & K. Schulze in Dortmund (ohne genauere Angaben zu Pohles Tätigkeit):
Kristiana Hartmann, Bettina Heine-Hippler:
D. & K. Schulze 1901-1929.
[Dortmunder Architekten, Bd. 1.]
Dortmund, 1989.

 

über Emil Fahrenkamp:
Christoph Heuter:
Emil Fahrenkamp. Architekt im rheinisch-westfälischen Industriegebiet.
[Arbeitsheft der rheinischen Denkmalpflege, Bd. 59.]
Petersberg: Imhof, 2002.

 

 

Für weitere Informationen zur Person oder zu einzelnen Bauten danke ich:
- Familie Pohle,
- Frau Frauke von Euw,
- Frau Kläre Saßenscheidt,
- Frau Grete Wupper,
- Herrn Rainer Kunze,
- Herrn Franz-Theodor Funke,
- Herrn Jürgen Wieggrebe,
- Frau Yasemin Utku,
- Herrn Rüdiger Jordan,
- Herrn Dr. Christoph Heuter,
- Herrn Dr. David Gropp,
- Herrn Jochen Dollwet (Stadtarchiv Wiesbaden),
- Herrn Dipl.-Ing. Ulrich Borgert (Berlin),
- Herrn Dr.-Ing. Folckert Lüken-Isberner dwb (Kassel),
- Herrn Dr.-Ing. Peter Kroos BDA (Dortmund).

 

 

empfohlene Zitierweise:
Ulrich Bücholdt: Emil Pohle (1885-1962).
online: http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/Pohle1.htm (Stand vom 23.01.2017)

 

 

Kontakt:
Ihre Ergänzungen, Berichtigungen, Hinweise oder Fragen zu Person und Werk von Emil Pohle mailen Sie bitte an: ub@kmkbuecholdt.de

 

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