Ulrich Bücholdt

Wirtschafts-, Bau- und Architekturhistoriker (M.A.)
dwbGWWG

www.archthek.de

Datenbank zur Bau- und Architekturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts für den deutschsprachigen Raum

 


Paul Korff (1875-1945)
Häuser für große und kleinere Herren


Paul Korff
Architekt in Laage (Mecklenburg) und Rostock
geb. 25.10.1875 in Laage
gest. 02.05.1945 in Laage (durch Selbstmord)

Ausbildung:

Technikum Neustadt (Meckl.) (= Neustadt-Glewe)

Mitgliedschaften:

Deutscher Werkbund (DWB) (seit mind. 1913), Bund Deutscher Architekten (BDA)

Vita:...............Werk...............Literatur & Quellen...............Kontakt

Paul Johannes Adolf Korff wurde als Sohn des Maurermeisters Friedrich Korff geboren, von dessen Erfolg und sozialem Rang als selbständiger Bauunternehmer auch das Amt bzw. der Titel „Senator“ kündet. Ob Paul Korff als Erbe des väterlichen Baugeschäfts vorgesehen war, ist nicht zu belegen.

Seine Fachausbildung erhielt Paul Korff am Technikum in Neustadt (Mecklenburg) (seit 1926 Neustadt-Glewe). Um 1897 arbeitete er für den prominenten Architekten Gotthilf Ludwig Möckel (1838-1915) in Bad Doberan, von dem er zur Bauausführung der Trinitatiskirche in Hainichen (Sachsen) entsandt wurde. Verantwortlicher Bauleiter dort war der Lipsius-Meisterschüler (und bereits langjährige Möckel-Mitarbeiter?) Alfred Krause.
          Alfred Krause (17.12.1866 Dresden – 05.02.1930 (Rostock?)), Studium an der Baugewerkschule Leipzig und an der Kunstakademie Dresden <Schacht 2008>
Wenn nicht eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Mecklenburger Korff und dem Sachsen Krause bei diesem Projekt zur Grundlage für die spätere berufliche Kooperation wurde, dann doch zumindest die schwägerlichen Bande, die sie durch die Heirat mit zwei Schwestern knüpften.
          Marie gen. Mieke Korff geb. Leonhardt und Adele Krause geb. Leonhardt <Schacht 2008>
          Maria Aloyse Korff geb. Leonhard <http://www.heimatverein-laage.de/html/body_paul_korff.html> (in der Fassung vom 10.02.2010, inzwischen offline)

Wohl schon 1899 <Schacht 2008> (statt 1901 <Die Kunst 8.1906/1907, H. 9>) machten die beiden sich in Rostock erfolgreich selbständig, den neun Jahren Altersunterschied entsprechend firmierte das gemeinsame Büro unter „Krause und Korff“. Paul Korff siedelte allerdings 1901 <Schacht 2008> oder 1903 <Krauß 1995> in seine Vaterstadt Laage über, ohne dass die Sozietät mit Alfred Krause dadurch beendet worden wäre.
          Baugesuchspläne aus 1909 mit dem gemeinsamen Bürostempel <frdl. Mitteilung von Herrn Jörg Moll, 2009>
          Sozietät (durch Adressbuch-Einträge?) bis 1912 nachweisbar <Schacht 2008>

In späteren Jahren – nach der beruflichen Trennung – veröffentlichten sowohl Korff als auch Krause Bauten aus der gemeinsamen Schaffensphase. Da es dabei jedoch anscheinend keine Überschneidungen gab, liegt die Vermutung nahe, dass die Entwurfs-Urheberschaft stets eindeutig einem der beiden zuzuordnen war. <Schacht 2008> (mit Beispielen belegt)

Bis mindestens 1929 findet sich in Korffs Werk aber auch die Urheber-Bezeichnung „Landbaubüro Laage“ (zeitweise „Landbaubüro, Laage / Bromberg“). Möglicherweise steht diese Bezeichnung (als Firma) für unternehmerische Aktivitäten Korffs, die ihm als Sohn eines Bauunternehmers alles andere als fremd gewesen sein dürften. Eine eindeutige Unterscheidung zwischen einer Tätigkeit als Generalunternehmer, Projektentwickler o. ä. (also eventuell einschließlich Ankauf von Grundstücken und Verkauf bezugsfertiger Häuser) einerseits und der nicht gewerblichen Arbeit des freiberuflichen Architekten (als beauftragter Treuhänder des Bauherrn) andererseits war wohl nicht zuletzt aus juristischen und steuerlichen Gründen empfehlenswert, auch der Bund Deutscher Architekten (BDA) beobachtete solche unternehmerischen Aktivitäten seiner Mitglieder kritisch. Zu dieser Überlegung passt auch, dass sich Korffs bislang bekanntes Œuvre ja keinesfalls auf die in dieser Bezeichnung angesprochenen Landhäuser oder damit zumindest verwandten Bauaufgaben (wie Gutshöfe oder Herrenhäuser) beschränkt, und dass auch das Büro „Krause und Korff“ parallel dazu bestand.

Außerdem arbeitete Korff zwischen 1912 und 1916, vermutlich auch darüber hinaus, mit dem Architekten Heinrich Rischpler in Bromberg [heute: Bydgoszcz, Polen] zusammen. Für den Standort Bromberg sind allerdings bislang keine Bauten dieser Arbeitsgemeinschaft bekannt. Möglicherweise handelte es sich bei dieser beruflichen Verbindung um eine ähnliche „Fernbeziehung“ wie die zwischen Korff in Laage und Krause in Rostock einige Jahre zuvor.

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurden weite Teile Ostpreußens von der Armee des russischen Zaren in heftigen Kämpfen erobert und dabei schwer verwüstet. Nachdem die russischen Truppen wieder von dort vertrieben worden waren, begann mitten im Krieg ein umfangreiches Wiederaufbauprogramm. Das dünn besiedelte, ländlich geprägte Ostpreußen galt offenbar vielen als architektonische Diaspora; beim Wiederaufbau sollte die gestalterische Qualität (allerdings im Sinne landschaftstypischen Bauens) eine wichtige Rolle spielen. Architekten aus ganz Deutschland kamen nach Ostpreußen, während in ihrer Heimatregion das Bauwesen kriegsbedingt darnieder lag. Zu den bekannteren zählen z.B. Heinz Stoffregen (tätig in Gerdauen = Zeleznodoroznyj), Bruno Möhring (tätig in Rastenburg = Ketrzyn und Juwendt), Fritz Schopohl (tätig in Goldap), Ernst Pietrusky (ebenfalls in Goldap) und Kurt Frick (tätig in Stallupönen = Ebenrode = Nesterov). Auch Korff hatte – offenbar in Gemeinschaft mit Rischpler – Anteil am Wiederaufbau, wie bzw. wo genau er tätig war, und welche Bauten entstanden, ist bislang nicht bekannt. Zu denken wäre hier etwa an Marggrabowa (= Olecko), wo schon 1913 ein Geschäftshaus entstanden war. Durch Abbildungen gesichert sind lediglich diverse Möbelentwürfe, die in den Bildunterschriften bezeichnet werden als „Mecklenburger Ostpreußenmöbel“ und einmal etwas genauer als „Möbel für Ostpreußen des Mecklenburgischen Tischler-Innungsverbandes“ mit dem Zusatz: „kommen in Königsberg zur Ausstellung“. An gleicher Stelle finden sich zwei Entwurfszeichnungen für Innenräume ländlich geprägter Bauten in Ostpreußen.

Von 1920 bis 1932 arbeitete Hermann Gätjen in Korffs Büro, ein versierter Techniker („Statiker“?), der Korffs älteste Tochter heiratete. <Krauß 1995>
          Dipl.-Ing. Hermann Wilhelm Gätjen (geb. 06.02.1894 Bremen) und Maria Gätjen geb. Korff (geb. 28.02.1902 Laage) <wenn man Internet-Genealogieseiten für glaubwürdig hält...>
Spätestens 1927 scheint Gätjen neben dem Architekten Jorg Brücke (geb. 14.02.1880 Neisse i. Schl.) Teilhaber des Büros gewesen zu sein, es findet sich die Bürobezeichnung „Architekten BDA Korff & Brücke, Dipl.-Ing. Gätjen, Bauanwälte, Landbaubüro Laage“. Diese Bezeichnung ist eigentlich so zu interpretieren, dass alle drei BDA-Mitglieder waren, also als Teilhaber des Büros formal selbständig. Auch der Begriff Bauanwalt, auf den anscheinend insbesondere Brücke Wert legte, deutet eher auf das klassische Berufsbild des freiberuflichen Architekten hin als auf eine gewerblich-unternehmerische Betätigung (Generalunternehmer, Bauunternehmung o. ä.). Gätjen allerdings soll nach seinem Ausscheiden eine Bauunternehmung in Laage gegründet haben. <Krauß 1995>

Korff scheint unter den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise seine Berufstätigkeit stark eingeschränkt zu haben. Die Büroräume wurden umgenutzt, und 1941 oder 1942 verkaufte er schließlich sein eigenes Wohnhaus und wohnte in einem der Nebengebäude der Anlage. <Krauß 1995> Ob dies tatsächlich als ein „sich-kleiner-setzen“ aus ökonomischen und/oder gesundheitlichen Gründen zu interpretieren ist, wäre wohl noch genauer zu überprüfen. Vereinzelt ist auch von seinem Sohn Leonhard Korff als „Nachfolger“ (seit 1940?) die Rede. <http://www.heimatverein-laage.de/html/body_paul_korff.html> (in der Fassung vom 10.02.2010, inzwischen offline) und <Grewolls 1995/2011>

Bei Kriegsende – je nach Quelle „kurz vor“, „bei“ oder „einen Tag nach“ dem Einmarsch der Roten Armee – wählten der 69jährige Paul Korff und seine zweite Ehefrau den gemeinsamen Freitod. In den Wirren dieser Tage waren viele Tote zu bestatten, und so fanden beide ihre letzte Ruhestätte nicht in der Korff'schen Familiengruft, sondern in einem anonymen Gemeinschaftsgrab.

Text: © 2003-2016 by Ulrich Bücholdt

zum Seitenanfang

Werk:

Die im Aufsatz von Neidhardt Krauß (<Krauß 1995>) wiedergegebenen, von Korff zusammengestellten Werklisten benennen lediglich Standorte und Bauherren; es mangelt dabei oft an Eindeutigkeit, an einigen Punkten liegt der Verdacht auf Schreibfehler (bzw. Druckfehler) in der Originalvorlage nahe. Nur eine der Listen weist zusätzlich Datierungen auf, genaue Art und Umfang der Projekte sind meist nicht annähernd zu erschließen. Aus diesen Gründen habe ich diesen Listen nur besonders wichtige oder interessante Nennungen für die folgende Aufstellung entnommen.
Etwas ergiebiger ist der Beitrag im Jahrgang 1916 der Zeitschrift „Wohnungskunst“ (<Wohnungskunst 1916>).
Aus den Entstehungsjahren von Liste und Beitrag resultiert zwangsläufig das Ungleichgewicht der folgenden unvollständigen Aufstellung, die bis jetzt nur wenige Bauten aus den Jahren nach 1920 aufweist.

Die folgende Übersicht kann daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben!

1901 / 1902: Krankenhaus in Laage
- Einweihung 09.04.1901 laut <http://www.heimatverein-laage.de/html/body_paul_korff.html> (zuletzt abgerufen 10.02.2010, inzwischen offline)
- Einweihung 1902 laut: <http://www.stadt-laage.de/...>
1902: Hotel „Stadt Hamburg“ in Waren (Müritz)
Massivdecken, Treppen, Saaldächer usw. nach Betonbau-System Lolat durch Baugeschäft F. H. Müller (Rostock); Oberlicht-Kunstverglasung im Speisesaal von Gebr. Liebert (Dresden)
- Deutsche Bauzeitung 39.1905, Nr. 64 (12.08.1905)
- <Wohnungskunst 1916>
1903: Verlagshaus des „Rostocker Anzeigers“ in Rostock
- <Wohnungskunst 1916>
1903: Klubhaus des Mecklenburgischen Yachtklubs in Rostock
- frdl. Hinweis von Herrn Rene Wollenhaupt (2009)
- Abbildung: <http://www.mycr.de>
1903-1904: Herrenhaus auf Gut Stubbendorf (Meckl.) für Hellmuth von Prollius
- <Krauß 1995>
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
1905: Hotel „Zur Goldenen Kugel“ in Neubrandenburg
- <Wohnungskunst 1916>
1905 (?): Umbau des Herrenhauses auf Gut Groß Vielen (Meckl.) für Familie Wenck
mit erheblichen Veränderungen erhalten
- Wohnungskunst 2.1910, H. 17 (September 1910)
- <Krauß 1995>
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
Arbeiterhäuser Gut Wendorf
(Deutsche Bauhütte 11.1907, s. u.)
1905-1907 (1904-1906?): Herrenhaus, Arbeiterhäuser und Inspektorhaus auf Gut Wendorf (Meckl.) für Ivan Mackensen von Astfeld
Ende der 1920er Jahre Eigentum von Dr. jur. Oskar Brand (1866-1945), Unternehmer in Brauerei Kronenburg oHG (Dortmund), und Marie Brand geb. Wenker (1871-1955)
- Deutsche Bauhütte 11.1907, Nr. 13 (28.03.1907), S. 106 und S. 108 (Abbildungen der Arbeiterhäuser und des Inspektorenhauses)
- Die Kunst 8.1906/1907, H. 9 (Juni 1907)
- <Krauß 1995>
- <http://www.heimatverein-laage.de/html/body_paul_korff.html> (zuletzt abgerufen 10.02.2010, inzwischen offline)
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
1905 (?): Wiederaufbau und Erweiterung des Herrenhauses auf Gut Badow (Meckl.) für Familie von Döring
Brand des klassizistischen Vorgängerbaus am 25.01.1905
- <Krauß 1995>
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
um 1905: Umbau des Herrenhauses auf Gut Weitendorf (Warnow)
unter Denkmalschutz
1906: Herrenhaus auf Gut Belitz (Meckl.)
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
1907 veröffentlicht: Wohnhaus mit Atelier Paul Korff in Laage, Bahnhofstraße 41
später um Bürogebäude ergänzt
Bereits das ursprüngliche Haus beherbergte Büroräume und mutet – nicht nur im Vergleich mit den großen Herrenhäusern in Korffs Werk – ausgesprochen bescheiden, fast wie ein Wochenend- oder Ferienhaus an. Der kleinteilige, verwinkelte Grundriss wird durch diverse, durchweg mehrstufige Niveausprünge zusätzlich verkompliziert, die mit dem (schwachen) Gefälle im Grundstück kaum zu rechtfertigen sind. Gerade die Büroräume (Vorraum, Büro mit drei Arbeitstischen, Chefbüro) wirken beengt wie in einem U-Boot. Es ist schwer vorstellbar, dass diese Flächen auch nur vorübergehend für das umfangreiche berufliche Schaffen Korffs ausgereicht haben sollen. Die Arbeitsorganisation im Landbaubüro Laage und eine wie auch immer geartete Aufgabenteilung mit dem Rostocker Büro Krause & Korff erscheinen vor diesem Hintergrund als Forschungs-Desiderat.
- Die Kunst 8.1906/1907, H. 9 (Juni 1907)
- Paul Ehmig: Das deutsche Haus. Berlin: Wasmuth, 1914-1922. Band II, S. 207. (zwei Abbildungen)
- <Krauß 1995>
- <http://www.heimatverein-laage.de/html/body_paul_korff.html> (zuletzt abgerufen 10.02.2010, inzwischen offline)
1907: Wohnhaus Habicht in Laage
- <http://www.heimatverein-laage.de/html/body_paul_korff.html> (zuletzt abgerufen 10.02.2010, inzwischen offline)
1907: Wettbewerbsentwurf „Binah Vullbuer“ [Beinahe Vollbauer] für ein kleinbäuerliches Gehöft
(lobende Anerkennung)
keine Bauausführung bekannt, vermutlich nur als Musterentwurf gedacht
- <Architektonische Konkurrenzen II/6 (1907)>
1907: Wettbewerbsentwurf „Alles unner ein Dack“ für ein kleinbäuerliches Gehöft
(lobende Anerkennung)
keine Bauausführung bekannt, vermutlich nur als Musterentwurf gedacht
- <Architektonische Konkurrenzen II/6 (1907)>
1907/1908: Wettbewerbsentwurf für den Südwestkirchhof des Berliner Stadtsynodalverbands in Stahnsdorf bei Berlin
gemeinsam mit Gartenarchitekt Reinhold Hoemann (Düsseldorf); prämiert mit dem 3. Preis = 2.000 M
- Zentralblatt der Bauverwaltung 28.1908, Nr. 32 (22.04.1908), S. 228
- Deutsche Bauzeitung 42.1908, Nr. 33 (22.04.1908), S. 220
1908: Wohn- und Geschäftshaus „in einer mecklenburgischen Kleinstadt“
- <Wohnungskunst 1916>
1908: Herrenhaus auf Gut Zarnekow (Meckl.)
- <Krauß 1995>
Rostocker Bank
(links: historische colorierte Ansichtskarte / rechts: Deutsche Bauzeitung 1911, s. u.)
1908-1909: Geschäftshaus der Rostocker Bank AG in Rostock
- Deutsche Bauzeitung 45.1911, Nr. 19 (08.03.1911), S. 157-160
- <Wohnungskunst 1916>
1909: Wettbewerbsentwurf für das Kurhaus in Warnemünde
(ein 2. Preis; nicht ausgeführt)
1909: Kurhotel in Schwerin-Zippendorf
- frdl. Hinweis von Herrn Jörg Moll (2009)
(siehe auch Wikipedia-Artikel „Kurhotel Zippendorf“)
Da das Hotel später von Alfred Krause veröffentlicht wurde, ist dieser eventuell als alleiniger Entwurfsurheber anzusehen. (vgl. Anmerkung zur Urheberschaft im Text)
1909: Wohnhaus für Gustav Zeeck in Rostock, August-Bebel-Straße 55 (früher: Friedrich-Franz-Straße)
unter Denkmalschutz
im Herbst 2016 zum Verkauf stehend → www.immonet.de/... (mit Innen- und Außenaufnahmen)
- <Wohnungskunst 1916>
1909: Sommerhaus für Sanitätsrat Dr. Scheven in Warnemünde
- Haenel / Tscharmann, Bd. II
1909: Sommerhaus für Rechtsanwalt Kiesow in Warnemünde
Baukosten bei 14.200 M
- <Wohnungskunst 1916>
- Der Bau 25.1910, Nr. 47 (26.11.1910), S. 373 (Abbildung)
Möglicherweise war der Bauherr des Hauses der Rostocker Rechtsanwalt (und Notar?) Karl Kiesow, der u. a. Aufsichtsratsmitglied der Rostocker Bank AG war und als solcher 1911/1912 wegen finanzieller Probleme der Bank in Regress genommen wurde.
1909-1911: Herrenhaus auf Gut Wichmannsdorf bei Kröpelin (Meckl.) für Sophie von Oertzen geb. Schröder
- <Krauß 1995>
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
um 1910/1912: Herrenhaus auf Gut Büttelkow (Meckl.) für den Bankier Ernst Ballin (aus Oldenburg)
- <Krauß 1995>
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
1910: Wohnhaus Beethovenstraße 13 in Bad Doberan
2014 zum Verkauf stehend
1910: Kleinhaus (-Siedlung?) in Fürstenberg (Meckl.)
- <Wohnungskunst 1916>
1910: Erweiterungsbau für das Textilkaufhaus Gustav Zeeck in Rostock
Bauteil an der Kuhstraße (wohl mit „Treppenhaus III“), nicht erhalten
- <Wohnungskunst 1916>
1910 / um 1912: Herrenhaus auf Gut Barz bei Großen Luckow (Meckl.)
- <Krauß 1995>
- <http://www.burgeninventar.de/html/mv/GUES_big.html> (Information bzw. Seite nach Umstrukturierung nicht mehr auffindbar)
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
1910: Umbau des Gebäudes der Mecklenburgischen Handelskammer zu Rostock
- <http://www.rostock.ihk24.de/servicemarken/ueber_uns/geschichte/Aus_der_Geschichte_der_IHK_Rostock.jsp> (Seite nicht mehr verfügbar)
1910 in Planung: Landhaus „Monrepos“ für Miss Arminson in Neuwied
- Haenel / Tscharmann, Bd. II
1910-1911 (?): Herrenhaus / Schloss Speck (Pommern) für „Landrat v. E.“ (?)
(Für die preußische Provinz Pommern sind zwei Landgemeinden namens „Speck“ nachweisbar, eine im Kreis Lauenburg und eine im Kreis Naugard.)
1911 (?): Herrenhaus / Schloss Schulenburg (Holstein) (?)
1911 Umbau des Herrenhauses auf Gut Pötenitz (Meckl.) für Familie von Brocken
nach 1990 ungenutzt verfallend, begonnene Sanierung / Umnutzung abgebrochen
- <Krauß 1995>
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
- frdl. Hinweis von Herrn L. Pinnecke (2012)
1911-1912: Neubau des Haupttrakts des Herrenhauses auf Gut Bellin (Meckl.) für den Reeder Henry B. Sloman (Hamburg)
- <Krauß 1995>
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
1911-1912: Herrenhaus auf Gut Hasenwinkel bei Neukloster (Meckl.) für Wladimir Schmids / Schmitz
1993 saniert und zum Tagungshotel umgenutzt
- <Wohnungskunst 1916>
- <Krauß 1995>
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
1911-1912: Umbau des Herrenhauses auf Gut Lübzin (Meckl.) für Kurt Viering
in ungepflegtem Zustand erhalten
- <Krauß 1995>
- <http://www.gutshaeuser.de/>
1911-1912: Landhaus „Heilmannshöhe“ für Dr. Ernst Heilmann in Güstrow, Plauer Chaussee
größeres Anwesen, 1945 zerstört bis auf ein erst 1919 nach Entwurf von Martin Eggert hinzugefügtes Gärtnerhaus und eine später versetzte Brunnenanlage
Der Chemiker und Unternehmer Dr. phil. Ernst Heilmann (1866-1923) war 1894 Mitbegründer und später Alleininhaber der Chemische Fabrik Güstrow Dr. Hillringhaus & Dr. Heilmann oHG, die er im Frühjahr 1922 in eine Aktiengesellschaft umwandelte (zunächst kurzzeitig unter der Firma Chemische Fabrik Heilmann AG). Nach Heilmanns Tod wurde der Registersitz des Unternehmens nach Hamburg verlegt – möglicherweise wegen einer Beteiligung des Bankhauses M. M. Warburg & Co. Der Grundbesitz des Unternehmens in Güstrow wurde 1932 auf rund 29.000 qm beziffert. Die „Heilmannshöhe“ wurde nach 1923 noch noch einige Jahre von der Familie Heilmanns bewohnt und dann verkauft.
- <Wohnungskunst 1916>
- Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften 37.1932
- <http://katholische-kirche-guestrow.de/f.htm>
- <www.svz.de/lokales/villa-heilmann...>
- <www.guestrow-history.de/...>
vor 1912: Landhaus in Beckerwitz (Ostsee) für Baronin von Langen [vermutlich Baroness von Langen bzw. Freiin von Langen aus Dresden]
seit 1936(?) als Jugendherberge genutzt, unter Denkmalschutz
- <Krauß 1995>
vor 1912: Umbau des Herrenhauses auf Gut Hülseburg (Meckl.) für Freiherr von Campe
Korffs Umbau scheint sich auf das Innere des Gebäudes beschränkt zu haben. Das auf einen älteren Bau zurückgehende,
1860 im Stil der Neogotik großzügig um- und ausgebaute Schloss Hülseburg wurde Anfang 1947 durch Brand zerstört.
- <Krauß 1995>
- frdl. Hinweis von Frau Dr. Katharina von Pentz, 2015
nicht ausgewertete Literatur:
- Hans-Jürgen Baier: Das ehemalige Schloß in Hülseburg. S. 21-24 in: Kreismosaik, Heimatgeschichte aus dem Landkreis Hagenow, Bd. 1 (1987).
- Felix Lüdemann: Schloss Hülseburg in Mecklenburg-Vorpommern. Rekonstruktion eines Juwels. Schwerin: Reinhard Thon, 2000.
1912: Wohnhaus Haackert in Güstrow
- <Wohnungskunst 1916>
- <http://katholische-kirche-guestrow.de/f.htm> („am Bahnhof“)
(um) 1912: Herrenhaus auf Gut Groß Timkenberg (Meckl.) für den Hamburger Bankier Max Schinckel (seit 1917: Max von Schinckel)
unter Denkmalschutz
- <Wohnungskunst 1916>
- <Krauß 1995>
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
1912: Wohnhaus für Paul Magdeburg in Güstrow, Speicherstraße
zweieinhalbgeschossiges Haus vom Typus „Stadtvilla“ in Ecklage, unter Denkmalschutz
Der Kaufmann Paul Magdeburg (* 1879) war Gesellschafter und Geschäftsführer der Magdeburg Gebrüder GmbH (Mühlenwerke, Getreide- und Kohlenhandlung).
- <Wohnungskunst 1916> (hier nach Bildunterschrift „Magdeburg“ irrtümlich als Standort interpretierbar!)
- <http://www.heimatverein-laage.de/html/body_paul_korff.html> (zuletzt abgerufen 10.02.2010, inzwischen offline),
- <www.guestrow-history.de/...> (Abbildungen 1960 und 2011)
- beiläufig erwähnt auf <www.svz.de/lokales/villa-heilmann...>
1912: Herrenhaus auf Gut Moisall (Meckl.) für Gutsbesitzer Klotz
seit 2009 in gastronomischer Nutzung
- <Krauß 1995>
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
1912 (?): Wohnhaus für Dr. Hermann Werbeck in Rostock, St.-Georg-Straße
unter Denkmalschutz
- <Wohnungskunst 1916>
1912-1913: Friedhofskapelle auf dem Ostkirchhof des Berliner Stadtsynodalverbands in Ahrensfelde (Kreis Niederbarnim)
- Denkmalliste des Landes Brandenburg
1912-1913: Herrenhaus auf Gut Mentin bei Parchim für Wanda und Arthur Poensgen (aus Düsseldorf)
nach 1916 im Besitz der Familie Neuerburg
- <Wohnungskunst 1916>
- <http://www.gutshaeuser.de/...>
- frdl. Hinweis von Herrn Tobias A. Poensgen (2008)
1912-1913: Wohnhaus „Haus Siegfried“ in Schwerin, Schloßgartenallee (?)
- <Wohnungskunst 1916>
1912-1913: Herrenhaus auf Gut Lehnenhof bei Neubukow (Meckl.)
- <Krauß 1995>
1912-1913 (?): Wohnhaus für Prof. Hans Winterstein in Rostock, Schillerplatz
unter Denkmalschutz; heute genannt „Max-Samuel-Haus“
- <Wohnungskunst 1916>
veröffentlicht 1913: teilweiser Umbau oder teilweise Neuausstattung des Herrenhauses auf Gut Lelkendorf bei Neukalen (Meckl.) für Rittmeister von Levetzow
- Haenel / Tscharmann: Die Wohnung der Neuzeit. Leipzig, 1913. S. 81
- <Krauß 1995>
1913: Geschäftshaus Gebrüder Martienssen in Güstrow [auch: Gebrüder Marthienssen]
- <Wohnungskunst 1916>
1913: Geschäftshaus Lutzky in Marggrabowa = Treuburg (Ostpreußen) = Olecko (Polen)
- <Wohnungskunst 1916>
1913: Geschäftshaus Bleiss in Waren (Müritz)
- <Wohnungskunst 1916>
1913-1914: Textilkaufhaus Gustav Zeeck in Kolberg (Pommern) = Kolobrzeg (Polen)
- <Wohnungskunst 1916>
1913-1914: Wohnhaus für den Reeder Konsul Gustav Fischer in Rostock, Freiligrathstraße
unter Denkmalschutz
- <Wohnungskunst 1916>
Zeichnung Kaufhaus Nathan
1914: Umbau des Kaufhauses Nathan in Krakow am See
1945 durch Brand zerstört, nur Erdgeschoss wieder aufgebaut
- <Wohnungskunst 1916> (Abb.)
- frdl. Hinweis von Herrn Dipl.-Ing. Wolfgang Geistert, Krakow (2010)
1914: Geschäftshaus C. Lehment in Rostock, Kröpeliner Straße
unter Denkmalschutz, heute vom Einkaufszentrum „Kröpeliner Tor Center“ umstellt
- <Wohnungskunst 1916>
1914: Blücher-Denkmal in Laage
eingeweiht am 28. Mai 1914
- <http://www.heimatverein-laage.de/html/body_paul_korff.html> (zuletzt abgerufen 10.02.2010, inzwischen offline)
- <Abbildung bei wikimedia commons>
vor 1915 (?): Kaufhaus Schlüter in Rostock
1915: Umbau des Geschäftshauses der Fa. August Speiser (Inhaber Claus Schelten) in Rostock, Steinstraße
unter Denkmalschutz
- <Wohnungskunst 1916>
vor 1916: Verwaltungsgebäude für die Holzwerke H. Böckmann & Co. in Güstrow, Neue Straße
2005 durch Brand zerstört
- <Wohnungskunst 1916>
- <http://katholische-kirche-guestrow.de/f.htm> (Erwähnung als zerstört)
1916...1922: Textilkaufhaus Gustav Zeeck in Köslin (Pommern) = Koszalin (Polen)
- <Wohnungskunst 1916>
1918...1920: Wiederaufbau des Herrenhauses auf Gut Vollrathsruhe (Meckl.) für Familie von Tiele-Winckler
- <Krauß 1995>
um 1919 (?): Umbau des Herrenhauses auf Gut Schönhof bei Stralsund für Hermann von Rußdorf
nicht erhalten
- <www.gutshaeuser.de/...>
vor 1920 (?): „Ausbau“ (?) des Herrenhauses auf Gut Plathe (Pommern) = Płoty (Polen) für Familie von Osten bzw. von Bismarck-Osten?
1922 <Hammer 1995> / 1924 (?): Verwaltungsgebäude für die AG „Neptun“ (Schiffswerft und Maschinenfabrik) in Rostock, Werftstraße 5
Dem Aufsichtsrat des Unternehmens gehörte zur Bauzeit der Reeder und frühere Korff-Bauherr Konsul Gustav Fischer an.
- Abbildung auf <www.eufh-med.de/studienorte/rostock.html>
- undatierte Schrägluftbilder des sog. Werftdreiecks auf <http://werftdreieck-rostock.de> (dort auf 1924 datiert)
Heßlerhof
(Abbildung aus dem Handbuch für Eisenbetonbau)
1922/1923: Wirtschaftsgebäude und Herrenhaus auf dem Gut Heßlerhof bei Amöneburg bzw. bei Kastel (1908-1945 zu Mainz, seither zu Wiesbaden gehörig)
mit Veränderungen erhalten
Bauherr war die Portland-Cement-Fabrik Dyckerhoff & Söhne GmbH (Mainz-Amöneburg), ausgeführt wurde die Anlage durch die Bauunternehmung Dyckerhoff & Widmann AG (Wiesbaden-Biebrich) nach den Plänen des Landbaubüros Laage. Dem rechteckigen Komplex aus Stallungen, Scheunen und Nebengebäuden ist das Herrenhaus als Annexbau an der nordwestlichen Ecke angefügt.
- Handbuch für Eisenbetonbau, 3. Auflage, Band 14 (Gebäude für besondere Zwecke, Teil II). Berlin, 1924. S. 273-281.
- Theodor Gesteschi: Konstruktion landwirtschaftlicher Bauwerke. Berlin: Julius Springer, 1930. S. 7-10.
- <www.hessler-hof.de/...> (Abbildungen vom heutigen Zustand)
1923: Wirtschaftsgebäude, Verwaltungsgebäude und Arbeiterhäuser auf dem Gut Hahnenmoor in Hahnenmoor = Hahnenhorn bei Hohne bzw. bei Müden (Aller)
Das ab 1914 urbar gemachte Hahnenmoor wurde nach dem Ersten Weltkrieg von dem Unternehmen Dr. C. Otto & Comp. GmbH (Bochum-Dahlhausen) erworben und zum Hofgut ausgebaut. Die Planung für einen landwirtschaftlichen Großbetrieb (ca. 3.200 Morgen, 224 Haupt Milchvieh etc. etc.) stammte vom Landbaubüro Laage und wurde durch die „Cementbau“, Gesellschaft für Bauausführungen mbH (Hannover) realisiert. Möglicherweise verlor die Eigentümerin bereits nach dem Ende der Hyperinflation das (wirtschaftliche) Interesse an dem Betrieb. Der Provinzialverband der preußischen Provinz Hannover übernahm das Gut und „beschäftigte“ hier ab 1926 „Geisteskranke“. Mitte der 1930er Jahre parzellierte die Hannoversche Siedlungsgesellschaft das Gut und verkaufte die Teilflächen. Die Wirtschaftgebäude wurden aufgegeben, imposantes Relikt dieser Anlage ist das heute freistehende und schlicht „Turm“ genannte Torhaus, ursprünglich der Mittelbau des Nordflügels.
- Theodor Gesteschi: Konstruktion landwirtschaftlicher Bauwerke. Berlin: Julius Springer, 1930. S. 10-12.
- <www.gemeinde-hohne.de/...>
- <Bild des ehemaligen Torhauses (2012) auf wikimedia commons>
1925-1926: Wasserturm in Laage, Pfendkammerweg
unter Denkmalschutz
- <http://www.heimatverein-laage.de/html/body_paul_korff.html> (zuletzt abgerufen 10.02.2010, inzwischen offline)
- Abbildungen auf wikimedia commons: Foto 2014 und Foto 2015
Rathaus Malchin
(historische Ansichtskarte)
1927: Wiederaufbau des Rathauses in Malchin (Meckl.)
Ansichtskarte Ehrenmal Teterow
(historische Ansichtskarte, Ausschnitt)
1927: Gefallenen-Ehrenmal in den Heidbergen bei Teterow
- Architekturführer DDR: Bezirk Neubrandenburg 1991
1927/1928: Umbau des Gebäudes Neue Wallstraße 1 in Rostock für die Mecklenburgische Handelskammer zu Rostock
- <http://www.rostock.ihk24.de/servicemarken/ueber_uns/geschichte/Aus_der_Geschichte_der_IHK_Rostock.jsp> (Seite inzwischen offline)
St. Marien Güstrow
1928-1929: katholische Kirche St. Mariae Himmelfahrt in Güstrow
in Zusammenarbeit mit Architekt Anton Berger (Güstrow); mit Zollinger-Lamellendach
- Die christliche Kunst 29.1932/1933 (Abbildung)
- <Internetseite der Kirchengemeinde>
1930: Umbau des Herrenhauses auf Gut Rothspalk bei Langhagen (Meckl.)
- <Internetseite Herrenhaus Rothspalk (R. Uhlenbrock)>
1930er Jahre: Umbau des Geschäftshauses der Mineralwasserfabrik Kempgens & Co. („Friedrich-Franz-Brunnen“) in Rostock
- <http://www.mv-terra-incognita.de/...>

alle Abbildungen nach historischen Vorlagen als wissenschaftliche Bildzitate (§ 51 UrhG)
alle externen Links auf dieser Seite zuletzt verifiziert am 16.09.2016
Bitte beachten Sie auch meine Erklärung zum Haftungsausschluss!

Texte © 2003-2016 by Ulrich Bücholdt

zum Seitenanfang

 

Literatur:

<Wohnungskunst 1916>
„Dt“ (= Friedrich Dietert-Dembowski?):
Vom Geschäftsgebäude zum Landhaus.
Zu den Arbeiten der Architekten Paul Korff - Laage i.M. und Heinrich Rischpler - Bromberg.
in:
Wohnungskunst 8.1916, H. 4 (April 1916), S. 95 ff.
Text S. 95/96, 45 Abbildungen S. 96-122, 5 Abbildungen im Anzeigenteil (n. pag.)

     In dieser Veröffentlichung wird verwiesen auf einen Beitrag über Möbelentwürfe Korffs in der Zeitschrift:
     Ostmärkische Kultur, Zeitschrift für die gesamten Kulturinteressen der Ostprovinzen, Organ des Deutschen Heimatbundes für den Osten
     (herausgegeben von Friedrich Dietert-Dembowski bei der E. R. Laurig Verlagsgesellschaft in Berlin – Jahrgang, Ausgabe oder Umfang sind dort nicht angegeben.)

<Krauß 1995>
Neidhardt Krauß:
Die Schloßbauten des Paul Korff in Mecklenburg und Vorpommern.
S. 242-247 in:
Bernfried Lichtnau (Hrsg.):
Architektur in Mecklenburg und Vorpommern 1800-1950.
Publikation der Beiträge zur kunsthistorischen Tagung, veranstaltet vom Caspar-David-Friedrich-Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 2. bis 4. Februar 1995.
Greifswald: Steinbecker Verlag Dr. Ulrich Rose, 1995.
ISBN 3-931483-02-9
     Dort sind weitere Literaturangaben zu finden, an dieser Stelle daraus nur der Hinweis auf Beiträge in den Zeitschriften:
     - Wohnungskunst 4.1912,
     - Moderne Bauformen 12.1913,
     - Deutsche Landwirtschaftliche Presse 51.1924

Interessengemeinschaft Bau- und Kunstdenkmale / Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des BDA (Hrsg.):
Paul Korffs Wirken für Rostock. Eine Würdigung anläßlich seines 50. Todestages.
Rostock, 1995.
     darin:
     Christine Lienhardt: Ein Schicksal zwischen Aufbruch und Resignation. (<Lienhardt 1995>)
     Elke Onnen: Zwischen Traditionalismus und Moderne. (<Onnen 1995>)
     Ulrich Hammer: Korffs Bauten aus dem Blickwinkel eines Rostocker Architekten. (<Hammer 1995>)

Felix Lüdemann:
Schlösser, Gutshäuser und Domänenpächterhäuser in der Region Ludwigslust und dem Amt Neuhaus. Beiträge zur Denkmaltopographie Mecklenburgs und Pommerns.
[Dissertation, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 2009.]
Hamburg: Selbstverlag, 2013.
ISBN 978-3-00-044538-5
darin insbesondere Kapitel 10.7.3.6.3 Paul Adolf KORFF (1875–1945), S. 1639-1685 (mit 394 Anmerkungen)

<Grewolls 2011>
Grete Grewolls:
Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern?
Rostock: Hinstorff (Edition Konrad Reich), 2011.
ISBN 978-3-356-01405-1
(2., überarbeitete Auflage als nicht paginiertes PDF-Dokument auf DVD)

Paul Korff ist außerdem im Künstlerlexikon Thieme / Becker verzeichnet (im 1927 erschienenen Band 21).

(Weitere Literatur- und Internet-Fundstellen sind in der Werkliste zu finden.)

 

Für weitere Informationen zu einzelnen Bauten danke ich:
- Frau Ingeburg und Herrn Jürgen Lange,
- Herrn Tobias A. Poensgen,
- Herrn Rene Wollenhaupt (Schriftführer des Mecklenburgischen Yachtclubs Rostock),
- Herrn Jörg Moll (Stadtgeschichts- und -museumsverein Schwerin e.V. / Stadtarchiv Schwerin),
- Herrn Rüdiger Jordan.


empfohlene Zitierweise:
Ulrich Bücholdt: Paul Korff (1875-1945). Häuser für große und kleinere Herren.
online: http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/Korff1.htm (Stand vom 04.10.2016)

 

Kontakt:
Ihre Ergänzungen, Berichtigungen, Hinweise oder Fragen zu Person und Werk von Paul Korff mailen Sie bitte an: ub@kmkbuecholdt.de

 

zurück zum Anfang dieser Seite
zurück zur Übersicht
Impressum

_______________________________________________________________________________________
diese Seite online seit dem 03.05.2003, letzte Aktualisierung am 04.10.2016