Thema dieser Seite ist der Architekt Henry van de Velde (1863-1957), Informationen zu Biografie und Werk
Ulrich Bücholdt
Bau- und Architekturhistoriker (magister
artium)
Interessenschwerpunkte:
Baugeschichte / Architekturgeschichte /
Wirtschaftsgeschichte / Technikgeschichte
Seiner Bedeutung als künstlerischer Protagonist, Lehrer und
Publizist entsprechend, finden sich zu van de Velde
viele Veröffentlichungen, denen inhaltlich an dieser Stelle nichts wesentliches hinzugefügt werden kann. Diese Seite ist daher in erster Linie als eine (unvollständige) Literaturschau zu verwenden.
Weiterhin sollen die wichtigsten und informativsten Links zum Thema zusammengefasst werden. Ein kurzes Werkverzeichnis soll nur dazu dienen, einige im Internet umherschwirrende,
fehlerhafte Informationen zu korrigieren.
Bearbeiter/innen: Viele! (vgl. Literturangaben)
Henry van de Velde
europäischer Architekt, Maler und Kunstgewerbler
geb. 03.04.1863 in Antwerpen / Anvers (Belgien), gest. 15.10.1957 in Zürich (Schweiz)
Ausbildung:
(als Architekt autodidaktisch)
Mitgliedschaften:
Deutscher Werkbund (DWB) (seit 1907,
Gründungsmitglied)
Vita: ...............Werk...............Literatur
& Quellen ............... Kontakt...............
http://www.wvz-henryvandevelde.de/
[abweichende Schreibweisen nach
Befund in der Literatur!]
1894-1895
Haus „Bloemenwerf“ (eigenes Wohnhaus)
Uccle bei Brüssel / Bruxelles (Belgien), 102 [80?] Avenue Vanderaey [Avenue Vanderlay, Avenue Vanderaly?]
1895-1896
Umbau eines Wohnhauses für Mme. Louise Sèthe, die
Schwiegermutter van de Veldes
Uccle bei Brüssel / Bruxelles (Belgien), 118 [112?] Avenue Vanderaey [Avenue Vanderlay, Avenue Vanderaly?]
1899
Ladeneinrichtung der Havanna-Compagnie
Berlin
1900
Innenausbau des Wohnhauses de Brouccere [de Brouckère]
Brüssel / Bruxelles, 34 Rue Jordaens
1900-1902
Innenausbau für das „Museum Folkwang“ (heute: „Karl-Ernst-Osthaus-Museum“)
Hagen (Westf.), Hochstraße 73
1901-1904
Wohnhaus für den Hautarzt Dr. W. Leuring, gen. „De Zeemeeuw“
Wittebrug bei Scheveningen (Niederlande), Wagenaarweg 20
1902
Interieurs in der Kanzlei des Rechtsanwaltes Dr. Wittern
Lübeck
1902-1903, 1911 erweitert
sog. „Villa Esche“, Wohnhaus für den Textilfabrikanten Herbert
Esche (1874-1962) und seine Frau Johanna Esche geb. Koerner (1879-1911)
Chemnitz, Parkstraße 58
1903
Umbau der „Villa Silberblick“ zum „Nietzsche-Archiv“
Weimar, Luisenstraße = Humboldtstraße 36
1904-1905 und 1911
Großherzogliche Kunstschule (Hochschule für bildende Kunst)
Weimar, Kunstschulstraße = Geschwister-Scholl-Straße 8
1905
Fassadengestaltung eines Mehrfamilienwohnhauses für den Maurermeister Arthur Menzel (im Zuge einer Bauberatung)
Weimar, Lassenstraße 29 = Friedrich-Engels-Ring 71 = Trierer Straße 71
1905
Innenausbau eines Sanatoriums für die Fürstin Reuss
Trebschen (Prov. Brandenburg) = Trzebiechów (Polen)
1905-1906
Großherzogliche Kunstgewerbeschule
Weimar, Kunstschulstraße = Geschwister-Scholl-Straße 7
1906-1907
Tennisclubhaus für Fritz Esche (1876-1953) (als Repräsentant oder Mäzen des
Chemnitzer Lawn-Tennis-Clubs)
Chemnitz, Goethestraße 9
1907-1908
„Hohenhof“, Wohnhaus für Karl Ernst Osthaus (1874-1921) und seine Frau Getrud Osthaus
geb. Colsman
Hagen (Westf.), Stirnband 10 / Goldene Pforte / Unter Kastanien
1907-1908
Haus „Hohe Pappeln“ (eigenes Wohnhaus)
Weimar-Ehringsdorf, Belvederer Allee 58
1907-1908
Interieurs des Gutshauses für Arnold Esche
(Rittergut) Lauterbach bei Crimmitschau bzw. Werdau (Sachsen), Am Schloss 9
1909
Grabgestaltung (im Auftrag von Karl Koetschau)
Weimar, auf dem Hauptfriedhof
1909-1910
Zeilenwohnhaus für Dr. med. Aderhold Fröse
Hannover, Seelhorststraße 2
1909-1911
Ernst-Abbe-Denkmal
Jena, Carl-Zeiss-Platz
1910-1911
Wohnhaus für Rudolf Springmann
Hagen (Westf.), Koloniestraße 49 = Christian-Rohlfs-Straße 49