Ulrich Bücholdt

Bau- und Architekturhistoriker (magister artium)
Interessenschwerpunkte: Baugeschichte / Architekturgeschichte / Wirtschaftsgeschichte / Technikgeschichte

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Bruno Möhring
Prof., Architekt in Berlin
geb. 11.12.1863 in Königsberg (Ostpreußen)
gest. 25./26.03.1929 in Berlin
evangelisch


Ausbildung:

Studium an der Technischen Hochschule (Berlin-) Charlottenburg bei Johann Eduard Jacobsthal


Mitgliedschaften:

Vereinigung Berliner Architekten (VBA) (seit 1891) (?),
Architekten-Verein zu Berlin (AVB), Verein für deutsches Kunstgewerbe, Werkring, Deutscher Werkbund (DWB)


Vita:............... Werk...............Literatur & Quellen...............Kontakt

Möhring wurde 1863 als Sohn des Buchhalters und Prokuristen Karl Theodor Möhring und seiner Frau Maria Dorothea Möhring geb. Kretschmann geboren. Er wuchs in Königsberg auf und besuchte das Gymnasium bis zum Abitur. Daran schloss sich eine einjährige praktische Tätigkeit bei einem Maurermeister (= Bauunternehmer?) an. Dann studierte er an der Technischen Hochschule (Berlin-) Charlottenburg Architektur, zu seinen Lehrern gehörten Hermann Ende, Carl Schäfer, Johannes Otzen und (als vermutlich wichtigster) Johann Eduard Jacobsthal, der nicht zuletzt als Baumeister einiger der wichtigsten Brücken seiner Zeit bekannt war.

Nach dem fünften Semester wurde er Mitarbeiter im Berliner Schlossbaubüro, wo er zwischen 1888 und 1890 im Aufgabenbereich der Bauleitung an diversen Umbaumaßnahmen mitwirkte. Den damals (in Preußen) einzig möglichen Studienabschluss, das Staatsexamen, erwarb er offensichtlich nicht; den von „examinierten“ Privatarchitekten gerne geführten Titel „Regierungsbaumeister a.D.“ verwendete er zu keiner Zeit.

Auf Anraten Jacobsthals unternahm Möhring eine ausgedehnte Studienreise nach Italien, auf der er offenbar kritische Distanz zu den damals gängigsten Architekturstilen des Historismus gewann. Auf der Rückreise besuchte er dagegen Nürnberg und andere Schauplätze mittelalterlicher deutscher Architektur.

Nachdem Möhring noch eine ganze Zeit als angestellter Architekt gearbeitet hatte, machte er sich schließlich in Berlin selbstständig. Schon bald erschloss er sich eines seiner wichtigsten Arbeitsgebiete: die architektonische Überformung oder Dekoration von Eisenkonstruktionen, insbesondere bei Brücken. Er knüpfte tragfähige Kontakte zur Brückenbauabteilung der Gutehoffnungshütte in (Oberhausen-) Sterkrade und zur Berliner Bauunternehmung Richard Schneider, die auf Tiefbauarbeiten (z.B. Fundamente und Widerlager) spezialisiert gewesen zu sein scheint.

Von ihrem ersten Jahrgang (1898/1899) an fungierte Möhring als Mitherausgeber der Zeitschrift „Berliner Architekturwelt“, in gleicher Funktion arbeitete er ab 1920 an der Zeitschrift „Stadtbaukunst“ mit. Als „ständigen Mitarbeiter“ bezeichnet ihn das Impressum der Zeitschrift „Der Städtebau“ im Jahre 1906. Tatsächlich trat Bruno Möhring im Laufe der Jahre immer öfter mit eigenen städtebaulichen Entwürfen hervor, während sein kunstgewerbliches Schaffen mit dem Abklingen des Jugendstils nachließ.

Möhring war Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB), die Werkbund-Jahrbücher 1912 und 1913 weisen ihn als Ortsvertrauensmann für den Bezirk Berlin aus und lokalisieren ihn bzw. sein Büro in der Potsdamer Straße 109.

Möhrings Werk lässt sich auch dahingehend bilanzieren, dass der Gipfel seiner Karriere in den Jahren zu suchen ist, in denen sich der Jugendstil durchsetzte. Für diese Ära kann man ihn getrost zu den bekanntesten Architekten Deutschlands zählen. Zudem entwickelte er eine durchaus wiedererkennbare stilistische „Handschrift“, die ihn aus der Masse der Nachahmer heraushebt. Insgesamt gehört er damit zu einer durchaus überschaubaren Zahl von „Jugendstil-Architekten“ in Deutschland. Sie alle orientierten sich stärker an traditionellen Formen, als der Jugendstil unmodern wurde. Während aber ein Peter Behrens auch mit klassizistischem Gestaltungsvokabular zu hochoriginellen Ergebnissen fand und in Joseph Maria Olbrichs Darmstädter Hochzeitsturm sogar ein früher architektonischer Expressionismus aufflackert, fiel Möhring augenscheinlich ins Mittelfeld zurück – ähnlich wie etwa Martin Dülfer, der sich allerdings durch größere Aufträge und seine Lehrtätigkeit an der Technischen Hochschule Dresden besser behaupten konnte. In Möhrings Werk fehlen nach dem Jugendstil die großen, spektakulären oder monumentalen Bauten, wie es Jahre zuvor etwa die Bonner Rheinbrücke gewesen war. Allerdings sind Umfang und Qualität seines städtebaulichen Schaffens nicht zu unterschätzen

Wie verschiedene Nachrufe auf Möhring es konstatierten, war er in seinen letzten Lebensjahren gesundheitlich stark beeinträchtigt, die wenigen überhaupt noch ausgeführten Aufträge entstanden in Zusammenarbeit mit dem Architekten Hans Spitzner oder seinem Sohn Rudolf Möhring.

Möhring und seine Frau Anna geb. Burghardt (1866-1939) hatten drei Söhne. Der jüngste Sohn Hans Joachim starb bereits 1907 im Kindesalter, der 1899 geborene Bruno jun. fiel im Ersten Weltkrieg. Der Älteste, der 1897 geborene Rudolf, trat die berufliche Nachfolge seines Vaters an, starb aber bereits relativ früh im Jahre 1945 – zu früh, um das Andenken seines Vaters bis zur Wiederentdeckung des Jugendstils lebendig zu erhalten. In der Obhut von Rudolf Möhrings Lebensgefährtin überdauerte aber wenigstens ein Teil von Bruno Möhrings beruflichem Nachlass die Zeit des Desinteresses.

Als Mitarbeiter in Möhrings Büro sind namentlich überliefert John Martens (1875-1936), Sigurd Lewerentz (1885-1975), Otto Rahlenbeck und Bruno Taut (1880-1938). Als „Meisterschüler“ von Möhring wird auch der Architekt Prof. Anton Huber (1873-1939?) genannt. Hans Spitzner war ab 1913 im Möhrings Büro tätig.

Text: © 2003-2010 by Ulrich Bücholdt


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Werk:
(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

under construction

Projekt

Literatur / Quellen

1893
Wettbewerbsentwurf für die Große Weserbrücke (Motto „Schmiedekunst“)
Bremen
(Ankauf zu 300 Mark)
Deutsche Bauzeitung 27.1893, Nr. 82 (14.10.1893), S. 508 (Wettbewerbsergebnis, o. Abb.)
1894-1895
Wohnhaus bzw. Mehrfamilienwohnhaus
Berlin-Baumschulenweg, Ernststraße 5
(unter Denkmalschutz)
.
Rheinbrücke Bonn historische Ansichtskarte, Archiv des Verfassers
Wettbewerb 1894, Ausführung 1896-1898
architektonische Ausgestaltung der Straßenbrücke über den Rhein (nach 1933 gen. „Klaus-Clemens-Brücke“)
zwischen Bonn und Beuel
(am 08.03.1945 gesprengt, durch Neubau ersetzt)
.
1896
verschiedene Bauten bzw. Ausstellungsstände für die Berliner Gewerbeausstellung 1896
Berlin, Treptower Park
.
1896
Wettbewerbsentwurf für eine Rheinbrücke
Worms
(2. Preis, in Zusammenarbeit mit der GHH)
.
1896/1897
Wettbewerbsentwurf für ein Bismarck-Denkmal
Düsseldorf
(4. Preis, in Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Dornbach)
.
1897 beschränkter Wettbewerb, Ausführung 1898-1899
architektonische Ausgestaltung der Straßenbrücke über die Mosel
zwischen Traben und Trarbach
(Überbauten modern erneuert, Torturm erhalten)
Bilder vom Aushängeschild der Trabener Brückenschänke und eine kurze Einführung in den Jugendstil:
http://www.litzigerlay.de/geschichte/geschich/drache/ddrache_2.htm
1898
Wettbewerbsentwurf für eine Oderbrücke
Stettin = Szczecin (Polen)
(2. Preis, in Zusammenarbeit mit Ingenieur Carl Schneider)
Berliner Architekturwelt 1.1898/1899, S. 219
1898
Inneneinrichtung der Weinstube von Gustav Schicke
Berlin (-Mitte), Friedrichstraße 203
(nicht erhalten)
.
1899 veröffentlicht
Entwurf eines Gartenpavillons für den Hofjuwelier Kommerzienrat J. H. Werner
(Potsdam-) Klein-Glienicke, Griebnitzstraße (?) (am Griebnitzsee?)
Berliner Architekturwelt 2.1899/1900, S. 197
1899 (?)
Direktor-Wohnhaus der Clettwitzer Werke Julius Treuherz
Klettwitz (Niederlausitz)
(Zustand unbekannt)
Berliner Architekturwelt 3.1900/1901, H. 6 (September 1900), S. 208 (zeichnerische Darstellung), S. 209 (Grundriss)
1899/1900
Weinrestaurant im „Deutschen Haus“ auf der Weltausstellung 1900
Paris, Quai d'Orsay (an der Seine)
Auftraggeber: Gastronom / Hotelier Kons (Berlin) (?)
Einzelräume: Vorraum, Speisesaal (100 qm), Fürstenzimmer (36 qm), Moselstübchen (25 qm), Weinausstellung
(sowie Küche und diverse Nebenräume)
(Außen-) Architektur des „Deutschen Hauses“ von Johannes Radke,
Innenarchitektur des Weinrestaurants von Möhring,
Wandgemälde und dekorative Ausmalungen von Albert Maennchen,
Beleuchtungskörper von Arno Körnig
(Interieur der Weinausstellung von der Kellerei Kupferberg in Mainz erworben und dort als „Traubensaal“ wiederverwendet,
Verbleib anderer Elemente ungeklärt)
Berliner Architekturwelt 2.1899/1900, H. 12 (März 1900), S. 436ff.

„Traubensaal“ der Kellerei Kupferberg (mit Abb.):

http://www.kupferberg.de/... (Menuepunkt „Sehen“)
veröffentlicht 1900 (1896-1897?)
Fassadengestaltung eines Wohn- und Geschäftshauses
(Berlin-) Schöneberg, Pallasstraße 12
(Fassade von Möhring, Grundrisse von Julius Krost jun.)
Berliner Architekturwelt 2.1899/1900, H. 10 (Januar 1900), S. 360 (Abb.)
Station Döppersberg historische Ansichtskarte, Archiv des Verfassers
1899-1900
Station „Döppersberg“ der Wuppertaler Schwebebahn
(Wuppertal-) Elberfeld
(1926 durch Neubau ersetzt)
.
1900-1901
Station „Bülowstraße“ der Berliner Hochbahn (ursprünglicher Stationsname: „Potsdamer Straße“)
Berlin, Bülowstraße / Potsdamer Straße
(mit Detailverlusten erhalten)
Berliner Architekturwelt 4.1901/1902, H. 9 (Dezember 1901), S. 303, S. 307-309, S. 311 (Abbildungen)
veröffentlicht 1901
Beleuchtungskörper in der St.-Pauli-Kirche
Brandenburg (Havel)
(ausgeführt durch die Kunstschmiedewerkstatt Schulz & Holdefleiß, Berlin)
Berliner Architekturwelt 4.1901/1902, H. 3 (Juni 1901), S. 100
1901-1902
Umbau eines Wohnhauses für den Blechspielzeug-Fabrikanten Kommerzienrat Ernst Paul Lehmann
Brandenburg (Havel), Plauer Straße
beteiligte Künstler: Otto Stichling, Max Laeuger, Arno Körnig, Müller-Schönefeld, Walter Elkan
(unter Denkmalschutz)
.
Hotel Clauss-Feist
1901-1903
Hotel Clauss-Feist (Hotel „Bellevue“)
Traben-Trarbach (Mosel), Aacher Straße 1
(mit großen Teilen der Interieurs erhalten)
.
Ausstellungspavillon Düsseldorf 1902 historische Ansichtskarte, Archiv des Verfassers
1902
ornamentale Ausgestaltung der Eisenfachwerk-Ausstellungshalle
der Gutehoffnungshütte und der Gasmotorenfabrik Deutz
auf der Rheinisch-Westfälischen Industrie- und Gewerbeausstellung 1902
Düsseldorf
(Eisenkonstruktion demontiert und 1905 in Mexico City wiederverwendet)
Parent, Thomas:
Ein Musterbeispiel klassisch-industrieller Stahlarchitektur.
  in: industrie-kultur 2000, H. 3, S. 28-31

Parent, Thomas:
Ausstellungshalle des Architekten Bruno Möhring wieder entdeckt.
  in: industrie-kultur 2003, H. 3, S. 42

Parent, Thomas:
Von Düsseldorf nach Mexiko.
  in: industrie-kultur 2003, H. 4, S. 52-55
veröffentlicht 1902
Wettbewerbsentwurf für die Umgestaltung des Landesausstellungsgebäudes
Berlin-Moabit
Berliner Architekturwelt 5.1902/1903, H. 2 (Mai 1902), S. 48
veröffentlicht 1902
Wettbewerbsentwurf für einen Bogenlampen-Kandelaber (Motto „Mehr Licht“)
für Berlin?
Berliner Architekturwelt 5.1902/1903, H. 8 (November 1902), S. 262
1902-1903
ornamentale Ausgestaltung der Eisenfachwerk-Maschinenhalle der Zeche „Zollern“ II/IV
Dortmund-Bövinghausen, Grubenweg
(2009 in Restaurierung)
.
1902-1904
ornamentale Ausgestaltung der „Aakerfährbrücke“ (Straßenbrücke über die Ruhr)
Duisburg-Meiderich
.
Swinemünder Brücke
1902-1905
ornamentale Ausgestaltung der „Swinemünder Brücke“ (im Volksmund auch: „Millionenbrücke“)
Berlin-Gesundbrunnen, Swinemünder Straße
(nach Kriegsschäden instandgesetzt, gestalterische Details größtenteils verloren)
.
Haus Huesgen
1904
Wohnhaus Adolph Huesgen
Traben-Trarbach (Mosel), Am Bahnhof
(erhalten)
Berliner Architekturwelt 9.1906/1907 (div.)
Haus Möhring
1904
Wohnhaus Bruno Möhring
Berlin-Lichterfelde, Bruno-Möhring-Straße
(mit Veränderungen erhalten)
.
Borsigsteg
1904-1905
architektonische Ausgestaltung des „;Borsig-Steges“ (Fußgängerbrücke über die Spree)
Berlin-Tiergarten (Moabit / Hansaviertel)
Stein und Eisen 1905/1906, [...]
1905 veröffentlicht
Entwurf eines Jagdhauses für A. Seith
oberhalb des Moseltals
„-H-“ [wohl: Hofmann, Albert]:
Entwurf für ein Jagdhaus des Herrn A. Seith in der Eifel.
in: Deutsche Bauzeitung 39.1905, Nr. 94 (25.11.1905), S. 565f.
Entwurf Hotel Aschinger
1905
Wettbewerbsentwurf für das „Hotel Aschinger“ (i.e. Hotel „Der Fürstenhof“ der Aschingers A.G.)
Berlin, Leipziger Platz / Potsdamer Platz / Königgrätzer Straße
(nicht prämiert) (im Wettbewerb der einzige Entwurf mit Dachgarten!)
Berliner Architekturwelt 8.1905/1906, H. 4 (Juli 1905), S. 138/139 (eine Ansicht, ein Grundriss)
Haus Breucker
1905
Wohnhaus Dr. Breucker
Traben-Trarbach (Mosel), An der Mosel
(erhalten)
.
1905
Grabmal für Auguste und Oskar Haussmann
Traben-Trarbach (Mosel)
(mit Bildhauer Otto Stichling)
Berliner Architekturwelt 14.1911/1912, H. 3 (Juni 1911), S. 99
1905-1907
Wohnhaus für den Hofjuwelier Kommerzienrat J. H. Werner
(Potsdam-) Klein-Glienicke, Griebnitzstraße
.
1906 (?)
Muster-Stütze einer Schwebebahn-Probestrecke
Berlin-Moabit bzw. -Wedding, Brunnenstraße
(nicht erhalten, nicht in Serie gebaut)
.
Schloss M. in der Mark
1906
Entwurf „Schloß M. in der Mark“
Berliner Architekturwelt 9.1906/1907, H. 3 (Juni 1906), S. 113
1906
Wettbewerbsentwurf (Motto „Frankfurt“) für die Ausstellungs- und Festhalle
Frankfurt (Main)
(Ankauf, in Zusammenarbeit mit der GHH)
Berliner Architekturwelt 9.1906/1907, H. 10 (Januar 1907), S. 400
+
Deutsche Bauzeitung 43.1909, Nr. 41 (22.05.1909), S. 278
Kurhaus Wildstein historische Ansichtskarte, Archiv des Verfassers
1906-1907
Erweiterungsbau des Kurhauses Wildstein [auch: Wildbad]
Traben-Trarbach (Mosel), Wildbadstraße
(erhalten)
Berliner Architekturwelt 14.1911/1912, H. 3 (Juni 1911), S. 96-98
1906-1907
Weinkellerei Julius Kayser & Co.
Traben-Trarbach (Mosel), Wolfer Weg
(erhalten, 2009 Sanierung und Umbau zum „Buddha-Haus“)
Deutsche Bauzeitung 44.1910, Nr. 86 (26.10.1910), S. 695ff.
+
Berliner Architekturwelt 14.1911/1912, H. 3 (Juni 1911), S. 87-95
1907 veröffentlicht
Entwurf für ein „Gasthaus an der Nahe“
(Ort ungenannt, an der Nahe?)
Deutsche Bauhütte 11.1907, S. 258
Bismarckwarte Brandenburg historische Ansichtskarte, Archiv des Verfassers
1907-1908
Bismarck-Warte
Brandenburg (Havel), auf dem Marienberg
(geringe Überreste erhalten)
http://www.bismarcktuerme.de/website/ebene4/brabu/branden.html
1907-1908
Fassadengestaltung einer Wohnbebauung
Berlin-Moabit, Levetzowstraße / Solinger Straße
(kriegszerstört)
.
1908 veröffentlicht
Umbau der Schaufensterfront des Hofjuweliers Kommerzienrat J. H. Werner
Berlin-Mitte, Friedrichstraße 173
.
1908
Präparandenanstalt mit Turnhalle und Direktor-Wohnhaus
Striegau (Niederschlesien) = Strzegom (Polen), Jauer Chaussee
.
1908
Wettbewerbsentwurf für das Restaurant im Zoologischen Garten
Berlin
(unter den vier Entwürfen, die für die zweite Wettbewerbsstufe zugelassen wurden)
Berliner Architekturwelt 11.1908/1909, H. 9 (Dezember 1908), S. 359
1908
Ausstellungs-Gestaltung der Deutschen Schiffbau-Ausstellung 1908
Berlin-Charlottenburg, in den Ausstellungshallen am Zoo
darunter: architektonische Ausgestaltung eines Leuchtturmkopfes als Ausstellungsobjekt der Julius Pintsch A.G.
.
1908
Wettbewerbsentwurf für ein Bankgebäude des Pester Ersten Vaterländischen Sparkassen-Vereins
Budapest (Ungarn)
(3. Preis)
Berliner Architekturwelt 11.1908/1909, H. 10 (Januar 1909), S. 400
1908
Wettbewerbsentwurf für eine Zeppelin-Doppel-Werfthalle
Friedrichshafen (Bodensee)
(2. Preis, in Zusammenarbeit mit der GHH)
Berliner Architekturwelt 11.1908/1909, H. 9 (Dezember 1908), S. 359
+
Deutsche Bauzeitung 43.1909, Nrn. 10 bis 18 (Februar / März 1909) (vierteiliger Bericht)
1908-1909
Umgestaltung des Ladeneingangs und Ladeneinrichtung der „Rheineck-Apotheke“ (für Apotheker Theodor Jacobs?)
Berlin-Steglitz, Rheinstraße 40 / Schöneberger Straße
(mit Veränderungen erhalten)
Berliner Architekturwelt 12.1909/1910, H. 1 (April 1909), S. 37-40
veröffentlicht 1909
Gestaltung der Eingangshalle im Hotel Prinz Albrecht
Berlin
Berliner Architekturwelt 12.1909/1910, H. 5 (August 1909), S. 199
veröffentlicht 1909 (?)
Wettbewerbsentwurf eines Kurhauses für Zoppot
Architektur-Konkurrenzen Jg. 1909...
1909-1910
architektonische Ausgestaltung der „Hansabrücke“ (Fußgängerbrücke über die Spree)
Berlin-Tiergarten
(kriegszerstört, durch Neubau ersetzt)
.
1910
Einrichtung eines Speisezimmers (als Ausstellungsobjekt der Firma Keller & Reiner, Berlin)
(in Eichenholz mit Paduk-Einlagen, Verbleib unbekannt)
Berliner Architekturwelt 12.1909/1910, H. 12 (März 1910), S. 479-481
1910 veröffentlicht
Entwurf für ein Rathaus
Naugard (Pommern) = Nowogard (Polen)
.
1910 veröffentlicht
Grabmal Hermann Wirth
Berlin-Schöneberg (?), auf dem Matthäikirchhof
.
1910 veröffentlicht
Entwurf für das Haus des Corps „Rhenania“
Freiburg (Breisgau)
.
1910
Ausstellungsbauten für die II. Ton-, Zement- und Kalkindustrie-Ausstellung
Berlin-Baumschulenweg
- Pavillon für die Deutsche Glasmosaik-Gesellschaft Puhl & Wagner m.b.H., gen. „Brunnenhäuschen“
- Pavillon für den Deutschen Gipsverein
- Pavillon für den Tonindustrie-Verein Velten
- „AEG-Betriebswache“
- Brunnen der Veltener Ofenfabrik A.G. Richard Blumenfeld (mit Bildhauer Richard Kuöhl)
.
1910
Ausstellungsbauten für die Deutsche Abteilung, Internationale Eisenbahn- und Verkehrsmittel-Ausstellung 1910
Buenos Aires (Argentinien)
- Deutsches Haus (plastischer Schmuck von Georg Roch, Deckengemälde von Richard Böhland)
- Portal der Ausstellungshalle der Deutsch-Überseeischen Elektrizitäts-Gesellschaft
- Pavillon der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A.G. (MAN) (offener Pavillon innerhalb einer Ausstellungshalle)
Berliner Architekturwelt 14.1911/1912, H. 3 (Juni 1911), S. 101-106
1910-1911
Wettbewerbsentwurf (Motto „Montebello“) eines Bebauungsplans für das „Südgelände“
(Berlin-) Schöneberg
(1. Preis)
Zentralblatt der Bauverwaltung 31.1911, S. 112
1910-1911, 1912-1914, 1914-1917, 1918-1923
Beamtensiedlung „Grafenbusch“ der Gutehoffnungshütte
Oberhausen-Grafenbusch, Am Grafenbusch (et al.)
Sleyman, Maria Manuela:
Die Siedlung Grafenbusch in Oberhausen von Bruno Möhring. Eine Architekturgeschichte.
in: Ursprünge und Entwicklungen der Stadt Oberhausen, 5.1996, S. 157-172
1911 veröffentlicht
Wohnhaus für Kommerzienrat Schramm
Nürnberg
(kriegszerstört?)
Berliner Architekturwelt 14.1911/1912, H. 3 (Juni 1911), S. 109-111
1911 veröffentlicht
Sparkasse des Landkreises Naugard
Naugard (Pommern) = Nowogard (Polen)
Berliner Architekturwelt 14.1911/1912, H. 3 (Juni 1911), S. 107-108
1911
Wohnhaus Gustav Schicke (mit „Weinstube Schicke“)
Berlin-Marienfelde, Bruno-Möhring-Straße
Berliner Architekturwelt 14.1911/1912, H. 3 (Juni 1911), S. 114-115
1911 veröffentlicht
Entwurf eines Wohnhauses für Dr. Carl Möhring
(Großhansdorf-) Schmalenbeck (Holstein)
Berliner Architekturwelt 14.1911/1912, H. 3 (Juni 1911), S. 115-116
1911ff.
Wohnhaus für Direktor Karl Schippert
Berlin-Marienfelde, Emilienstraße / Bruno-Möhring-Straße
(mit Veränderungen erhalten)
.
Wohnhaus Dr. Ossent
veröffentlicht 1911 (Entwurf) / 1913 (ausgeführter Bau)
Wohnhaus für den Chefarzt Dr. med. Ossent
Stettin = Szczecin (Polen)
Berliner Architekturwelt 14.1911/1912, H. 3 (Juni 1911), S. 117
+
Berliner Architekturwelt 16.1913/1914, H. 3 (Juni 1913), S. 102-106
1912
Rathaus der Gemeinde Nikolassee
Berlin-Nikolassee, Hohenzollernplatz
(erhalten)
.
1912
Feuerwache der Gemeinde Nikolassee
Berlin-Nikolassee, Alemannenstraße
Berliner Architekturwelt 16.1913/1914, H. 1 (April 1913), Farbtafel vor S. 1
1912
„Speisezelt“ und „Theaterzelt“ (temporäre Bauten) für die Jubiläumsfeier des Bankhauses Schickler
Berlin (-Mitte), im Blockinneren (Gartenhof) zwischen Gertraudenstraße (16/17) und Friedrichsgracht (46)
Ausmalungen von Max Koch und Kay H. Nebel
(nicht erhalten)
.
1912
Kleinkinderschule in der „Glückauf-Siedlung“ der Zeche „Vondern“
(Oberhausen-) Osterfeld (Westf.), Glückaufstraße
(mit Veränderungen erhalten)
http://www.route-industriekultur.de/themenrouten/tr04/siedlung-vondern.html
1912-1913
Fassadengestaltung für mindestens vier Wohn- und Geschäftshäuser
Berlin-Tempelhof („Neu-Tempelhof“),
- Manfred-von-Richthofen-Straße 2 / Dudenstraße 9 (Grundrisse von Michael Loewe)
- Tempelhofer Damm 2 / Kaiserkorso 155 (Grundrisse von Hermann Speck)
- Manfred-von-Richthofen-Straße 9 / Kaiserkorso 1 (Grundrisse von Walter Zander)
- Manfred-von-Richthofen-Straße 11 (Grundrisse von Bruno Tedtke und Hugo Herfort)
sowie eventuell (nach zweifelhaften Bildunterschriften) zwei weitere Häuser an der Dudenstraße
Berliner Architekturwelt 16.1913/1914, H. 4 (Juli 1913), S. 134-141
Festdekoration Leipziger Platz
1913
Festdekoration zum Silbernen Thronjubiläum
Berlin, Leipziger Platz (und Leipziger Straße?)
(temporäre Architektur)
Berliner Architekturwelt 16.1913/1914, H. 5 (August 1913), S. 199
1913
Wettbewerbsentwurf (Motto „Ein alter Vers, ein neues Lied“) für ein Rathaus
Potsdam
(einer von zwei 3. Preisen)
Zentralblatt der Bauverwaltung 33.1913, Nr. 97 (06.12.1913), S. 672
+
Der Profanbau 1913, H. 24 (15.12.1913), S. 1072
1913
Wettbewerbsentwurf für die Botschaft des Deutschen Reiches
Washington, D.C. (USA)
(1. Preis, 10.000 M)
Berliner Architelturwelt 16.1913/1914, H. 7 (Oktober 1913), S. 302
Entwurf Wohlfahrtsgebäude Stemmersberg
1913
Wohlfahrtsgebäude (Kleinkinder- und Haushaltungsschule) in der Siedlung „Stemmersberg“ der Zeche „Osterfeld“
für die Gutehoffnungshütte
(Oberhausen-) Osterfeld (Westf.), Gute Straße
(mit Veränderungen erhalten)
Berliner Architekturwelt 16.1913/1914, H. 1 (April 1913), S. 20/21
1913
architektonische Ausgestaltung des „Jungfernstegs“ (Fußgängerbrücke über den Hohenzollernkanal)
Berlin-Plötzensee
(nicht erhalten)
Zentralblatt der Bauverwaltung 35.1915, Nr. 63 (07.08.1915), S. 410-413
Elbbrücke Schönebeck historische Ansichtskarte, Archiv des Verfassers
1913 begonnen
ornamentale Ausgestaltung der Straßenbrücke über die Elbe
Schönebeck (Elbe)
(nur Fragmente der Widerlager erhalten)
.
Gericke-Steg
1913-1914
architektonische Ausgestaltung des „Gericke-Steges“ (Fußgängerbrücke über die Spree)
Berlin-Tiergarten
(nach Kriegsschäden verändert)
Berliner Architekturwelt 18.1915/1916, H. 2 (Mai 1915), S. 75-78
1913-1917
Bismarckturm
Burg (Spreewald), auf dem Schlossberg
(erhalten)
http://www.bismarcktuerme.de/website/ebene4/brabu/burgspre.html
1914 veröffentlicht
Kleinkinderschule an der Waghalsbrücke (Gutehoffnungshütte)
(Oberhausen-) Osterfeld (Westf.)
.
1914
Wohnhaus für den Bauunternehmer Carl Burchardt
Berlin-Lichterfelde, Ostpreußendamm 136
(1958 verändert, unter Denkmalschutz)
.
1914
Entwurf für ein Hotel / Hochhaus am Bahnhof Friedrichstraße
Berlin (-Mitte), Friedrichstraße 137 / Reichstagsufer
(Otto Michaelsen in Zusammenarbeit mit dem „Unterausschuss für Städtebau“ des „Architekten-Ausschusses Groß-Berlin“ unter Leitung von Bruno Möhring)
(nicht ausgeführt)
Berlin und seine Bauten, Teil VIII, Band B
1914-1915
Fassadengestaltung eines Wohn- und Geschäftshauses
Berlin-Tempelhof, Schulenburgring 126
.
um 1916
Wiederaufbau des Gasthofs „Dorfkrug“ für Karl Lappöhn
Juwendt = Möwenort (Ostpreußen) = Разино / Razino (Russland)
.
um 1916 (?)
Entwurf eines Wohnhauses oder einer Wohnhaus-Gruppe
Rastenburg (Ostpreußen) = Ketrzyn (Polen)
.
1919/1920
Entwurf eines Kriegerdenkmals
Traben-Trarbach (Mosel)
.
1920
Ledigenwohnheim (und evt. weitere Bauten oder Bebauungsplan?) für die Braunkohlen- und Brikett-Industrie A.G. (Bubiag)
Bockwitz = Lauchhammer-Mitte
(Ledigenwohnheim verändert und 2009 zum Abriss anstehend)

Für den freundlichen Hinweis auf dieses Projekt
und die Übermittlung von Fotos und Dokumenten
danke ich Herrn Dipl.-Ing. Ulrich Herz,
Ingenieurbüro Herz, Lauchhammer.

1920
Studie zu einem Hochhaus am Bahnhof Friedrichstraße
Berlin-Mitte
Deutsche Bauzeitung 64.1930, Beilage Wettbewerbe Nr. 2
1920 (?)
Bebauungsplan zur „Gartenstadtsiedlung an der Heerstraße“
Berlin-Westend
.
1920
Wettbewerbsentwurf für die „Hauptverwaltung III“ und das Zentrallagerhaus der Gutehoffnungshütte
Oberhausen
(Plazierung unbekannt, ausgeführt nach Entwurf von Peter Behrens)
.
1920-1921
Umgestaltung des Innenraums der evangelischen Dorfkirche Marienfede
Berlin-Marienfelde
http://stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmaltag2008/...
zwischen 1920 und 1925
architektonische Gestaltung verschiedener Hochbauten des Grenzbahnhofs Neu-Bentschen
Neu-Bentschen = Zbaszynek (Polen) (an der Strecke Frankfurt (Oder) – Posen = Poznan)
.
1921
Wettbewerbsentwurf für ein Geschäftshaus der WIDAG
Berlin-Tiergarten, am Kemperplatz
(Ankauf)
Deutsche Bauzeitung 55.1921, Nr. 85 (26.10.1921), S. 376
1922
Wettbewerbsentwurf für ein Verwaltungsgebäude der Anhaltischen Kohlenwerke
Senftenberg
Deutsche Bauzeitung 56.1922, S. 104
1922
Wettbewerbsentwurf für die Gestaltung / Bebauung des Bahnhofsvorplatzes
Koblenz
(gemeinsam mit Hans Spitzner, Ankauf)
.
1923
Aufstockung der Dresdner Bank AG
Berlin-Mitte, Behrenstraße / Markgrafenstraße / Französische Straße
.
1924-1925
evangelisches Gemeindehaus Giesensdorf
Berlin-Lichterfelde-Süd (Giesensdorf), Ostpreußendamm 64
(unter Denkmalschutz)
.
1924-1925
Wohnhaus für den Oberingenieur Ottmar Schilling
Berlin-Lichterfelde, Paulinenstraße 14
(gemeinsam mit Hans Spitzner)
(unter Denkmalschutz)
.
1924-1927 (?)
Wohnbebauung der Gemeinnützigen Heimstättengesellschaft der Berliner Straßenbahn GmbH (bzw. der Berliner Straßenbahn-Betriebsgesellschaft mbH)
Berlin-Weißensee, Gartenstraße / Wegenerstraße
(gemeinsam mit Hans Spitzner)
(unter Denkmalschutz)
.
Entwurf Tannenberg-Denkmal
1925
Wettbewerbsentwurf (Motto „Norddeutsche Art“) für das Tannenberg-Nationaldenkmal
bei Hohenstein (Ostpreußen) = Olsztynek (Polen)
(gemeinsam mit Hans Spitzner)
(nicht prämiert)
Zentralblatt der Bauverwaltung 45.1925, Nr. 24 (17.06.1925), S. 291 (Abbildung)
1926 veröffentlicht
Wohn- und Geschäftshaus (?)
Berlin-Lichterfelde-Süd, Ostpreußendamm 153 / Schillerstraße 31
.
1926 veröffentlicht
Wohnbebauung
Berlin-Neukölln, Sonnenallee 191-199
(in der Literatur verschiedentlich auf 1927 datiert, jedoch zumindest ein erster Bauabschnitt vor Ende 1926 fertiggestellt)
.
1927-1928 (Einweihung am 19.08.1928)
Kapelle auf dem evangelischen Gemeindefriedhof
Berlin-Marienfelde, Marienfelder Allee
http://ev-kirchengemeinde-marienfelde.de/content/kirchhof/kirchhof.php
(Das auf dieser Internetseite im Zustand vom 11.02.2009 und 29.12.2009 falsch adressierte Bild vom Grabmal der Familie Möhring ist unter der Adresse http://ev-kirchengemeinde-marienfelde.de/img/content/Image/kirchhof/Möhring1.JPG abrufbar!)
1928-1929
Wohnbebauung für die Heimstättengesellschaft „Primus“ mbH
Berlin-Wedding, Zeppelinplatz / Ostender Straße
(gemeinsam mit Rudolf Möhring)
.
o.J.
Grabmal der Familie Bruno Möhring
Berlin-Marienfelde
.

Stand: 06.09.2010

.

Tätigkeit als Preisrichter:
(unvollständig)

1910: Wettbewerb für Entwürfe zu Grabsteinen und Urnen aus einem keramischen Material oder aus Kunststein
für die II. Ton-, Zement- und Kalkindustrie-Ausstellung Berlin 1910, ausgelobt vom Verein für deutsches Kunstgewerbe, Frist: 01.02.1910,
weitere Preisrichter: Peter Behrens, Fritz Czarnikow, Georg Lehnert, Albert March, Hermann Muthesius, Franz Seeck, August Vogel, Rudolf Schwenk (Ulm), Karl Polko (Meißen)
Berliner Architekturwelt 12.1909/1910, H. 9 (Dezember 1909), S. 365 (Notiz zur Auslobung)


1921: Wettbewerb für ein Regierungsgebäude in Memel (für das Landesdirektorium des Memelgebietes)
engerer Wettbewerb (vermutlich 2. Stufe) unter drei Teilnehmern: Friedrich Lahrs, Karl Roth und Henry Groß (Entwuf von Lahrs prämiert)
weitere Preisrichter: Landesbaurat Fehre, Architekt Arndt (= Emil Arndt?) und zwei Mitglieder des Landesdirektoriums
Deutsche Bauzeitung 55.1921, Nr. 78 (01.10.1921), S. 348 (Ergebnis)


1923: Wettbewerb für Ideen-Skizzen zur Bebauung eines Geländes der Boden-AG Charlottenburg-West in Berlin-Westend
Frist: 15.12.1923, Areal mit 519.469 qm „zwischen der alten Kolonie Westend und der Spree“
weitere Preisrichter: Karl Elkart, Erich Giese, Heinrich Mendelssohn, Hermann Muthesius, Oberbaurat Winterstein (= Prof. Hans Winterstein?), Regierungsbaumeister a.D. Dr.-Ing. Bernhard Wehl
Deutsche Bauzeitung 57.1923, Nr. 92-94, S. 388 (Notiz zur Auslobung)

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weitere (übergreifende) Literatur:

Lehwess, Walter:
Neuere Arbeiten von Bruno Möhring in Berlin.
in:
Deutsche Bauzeitung 44.1910, Nr. 86 (26.10.1910), S. 695-699 (1. Teil)
Deutsche Bauzeitung 44.1910, Nr. 87 (29.10.1910), S. 701/702 (2. Teil)

Wagemann, Ines:
Jugendstil in Traben-Trarbach.
[Rheinische Kunststätten, H. 331.]
Neuss, 1988.

Wagemann, Ines:
Der Architekt Bruno Möhring 1863-1929.
[Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 1988.]
Witterschlick/Bonn: Wehle, 1992.

Wagemann, Ines:
Möhring, Bruno.
S. 621f. in:
Neue Deutsche Biographie, Band 17 (Melander – Moller).
Berlin: Duncker & Humblot, 1994.
ISBN 3-428-00198-2
(Redaktionsschluss: 01.06.1993)


weitere www-Quellen:

1979 kam ein Teilnachlass von Möhring in die Architektursammlung der Berlinischen Galerie, in dem sich Aquarelle, Blaupausen und Fotografien seiner Werke finden, außerdem die Lichtdrucke seiner gedruckt publizierten Werkschau „Stein und Eisen“. Eine kurze Beschreibung ist im Internetauftritt der Berlinischen Galerie enthalten.
(Die Berlinische Galerie hat sich eine direkte Verlinkung verbeten, bitte bemühen Sie eine Suchmaschine ihrer Wahl!)

Bruno Möhring ist in der Datenbank der Arbeitsgemeinschaft Historismus (historismus.net) vertreten:
http://www.historismus.findbuch.net/

Ein sehr kurzer, aber prägnanter Text zur Berliner Hoch- und Untergrundbahn:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmale_in_berlin/de/industrie_und_technik/hochbahn.shtml

Hoch interessante historische Aufnahmen aus der Bauzeit und den ersten Betriebsjahren der Wuppertaler Schwebebahn (mit Bildunterschriften):
http://www.schwebebahnmuseum.de/schwfoto/

(alle links auf dieser Seite zuletzt verifiziert am 29.12.2009)
(Bitte beachten Sie auch meine Erklärung zum Haftungsausschluss!)



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Kontakt:
Ihre Fragen, Hinweise und Anregungen zu Person und Werk von Bruno Möhring mailen Sie bitte an: ub@kmkbuecholdt.de

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